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Biobasierte Rohstoffe

Ein Ziel der Bioökonomie ist, in Zukunft mehr biobasierte Rohstoffe für Energie, Mobilität und Industrieprozesse einzusetzen. Das erfordert detaillierte Analysen, Simulationen, Konzepte und Verfahren. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Pflanzenbau, Biomassepotenzialen, Flächenbedarf, Konversionstechnologien, biobasierten Wertschöpfungsnetzen, Ernährungssicherheit. Agrar- und Forstwirtschaft, Abfallwirtschaft und Industrie rücken in der Rohstofffrage eng zusammen.

  • Fachbeitrag - 17.07.2017

    Erdgas gilt im Vergleich zu Rohstoffen wie Kohle oder Öl verhältnismäßig klimafreundlich. Das Problem: Auch Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der anthropogene CO2 -Emissionen verursacht. In einem Verbundvorhaben analysieren Wissenschaftler und Ingenieure daher, wie aus biogenen Rest- und Abfallstoffen wie Holz, Klärschlamm oder Biomasse-Mixturen, gasförmige Ersatzkraftstoffe erzeugt werden können.

  • Fachbeitrag - 03.07.2017

    Trotz seiner Tragweite und Prominenz in politischen und wissenschaftlichen Strategien ist das Konzept der Bioökonomie in der Breite wenig bekannt und lediglich in begrenztem Maß Teil des öffentlichen Diskurses. Ein Grund hierfür ist unter anderem ein oftmals unklares Verständnis, sowie die schwierige Abgrenzung des Begriffs. Aus diesem Grund hat Joachim Pietzsch, etablierter Frankfurter Wissenschaftsjournalist, in Zusammenarbeit mit zahlreichen Experten beschlossen, die Grundlagen der Bioökonomie darzustellen.

  • Fachbeitrag - 28.06.2017

    Die Verwendung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen für die Produktion von Industriegütern birgt Chancen und Risiken. Kann der Wandel vom Erdöl zum Holz gelingen und wie ist er am besten zu gestalten? Ein Forschungsprojekt der Universität Freiburg verbindet forstliches Know-how mit politikwissenschaftlicher Methodik, um der Bioökonomie auf den Zahn zu fühlen.

  • Fachbeitrag - 23.06.2017

    Handlungsentscheidungen sind umso belastbarer, je besser sie mit Fakten und Zahlen gestützt sowie ethisch reflektiert sind. Das gilt auch für die Biomassenutzung. Deshalb werden in einem interdisziplinären Forschungsprojekt der Universitäten Stuttgart und Tübingen Indikatoren dafür erarbeitet. Die Basis sind Untersuchungen der Nutzungspfade vom landwirtschaftlichen Rohstoff bis zum Lebensende der daraus hergestellten Produkte.

  • Fachbeitrag - 19.06.2017

    Für die Etablierung einer biobasierten Rohstoffplattform im Rahmen der Bioökonomie müssen neuartige Materialien aus Biomasse für verschiedene Anwendungen entwickelt werden. Diese müssen nicht nur aus technologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht konkurrenzfähig zu den konventionellen Materialien sein. An der Universität Hohenheim wird an der Entwicklung leitfähiger Kohlenstoffmaterialien aus Biomasse geforscht. Damit soll die Substitution fossiler Elektrodenmaterialien in hochkapazitativen Energiespeichern langfristig marktreif gemacht werden.

  • Fachbeitrag - 08.06.2017

    Eine Milliarde Menschen sind weltweit auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Illegale und legale Entwaldung als Folge gefährdet sowohl ihre Lebensgrundlage als auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen und wirkt sich schädlich auf das globale Klima aus. Die Forstwissenschaftlerin Prof. Dr. Daniela Kleinschmit der Universität Freiburg äußert sich über Ursachen und Konsequenzen der Entwaldung. Sie ist Mitherausgeberin des internationalen Berichts über illegalen Holzeinschlag und Holzhandel, der von der International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) initiiert wurde.

  • Fachbeitrag - 11.04.2017

    Hermann Fischer und Horst Appelhagen diskutieren in „Chemiewende - Von der intelligenten Nutzung natürlicher Rohstoffe“ die Vision eines Wandels hin zu einer neuen, pflanzenbasierten Chemie. Damit schließen sie an Fischers Buch „Stoffwechsel“ von 2012 an. Das im Februar 2017 erschienene „Chemiewende“ ist dabei als Plädoyer für eine aktive Gestaltung dieses Prozesses durch die Verbraucher zu verstehen.

  • Fachbeitrag - 05.04.2017

    Für die Herstellung von Treibstoffen, aber auch sehr vieler unserer Alltagsgegenstände wird Erdöl benötigt – eine Ressource, die uns nicht mehr beliebig zur Verfügung steht. Nach Alternativen wird deshalb mit Hochdruck gesucht. Eine von ihnen könnte Holz sein – ein nachwachsender Rohstoff und denkbares Ausgangsmaterial für viele Produkte der chemischen Industrie.

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