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Biobasierte Rohstoffe

Ein Ziel der Bioökonomie ist, in Zukunft mehr biobasierte Rohstoffe für Energie, Mobilität und Industrieprozesse einzusetzen. Das erfordert detaillierte Analysen, Simulationen, Konzepte und Verfahren. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Pflanzenbau, Biomassepotenzialen, Flächenbedarf, Konversionstechnologien, biobasierten Wertschöpfungsnetzen, Ernährungssicherheit. Agrar- und Forstwirtschaft, Abfallwirtschaft und Industrie rücken in der Rohstofffrage eng zusammen.

  • Fachbeitrag - 15.01.2018

    Ziel des dreijährigen Verbundprojekts “PULaCell“, welches vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert wird, ist die Entwicklung einer biobasierten Verstärkungslamelle für Holzkonstruktionen. Forschungsinstitute und Industriebetriebe entwickeln im Rahmen des Projektes biobasierte, mit Cellulosefasern verstärkte Kunststofflamellen, die in Zukunft stabilere Holzwerkstoffe ermöglichen sollen.

  • Fachbeitrag - 14.12.2017

    Eine aktuelle Studie sorgt für Schlagzeilen: In 27 Jahren ist der Bestand der Insekten in Teilen Deutschlands um mehr als drei Viertel gesunken. Ursache für den dramatischen Insektenrückgang ist den Autoren zufolge die Hochleistungslandwirtschaft – die damit im Widerspruch zu bestimmten bioökonomischen Prinzipien steht: dem nachhaltigen Anbau von Biomasse und der Sicherung der Ernährung.

  • Fachbeitrag - 04.12.2017

    Outdoor-Liebhaber und Sportler schätzen sie ungemein: wasserabweisende Jacken und Hosen. Viele Verbraucher sind sich allerdings nicht bewusst, dass die Chemikalien, die zur Funktionalisierung der Textiloberfläche verwendet werden, oftmals die Umwelt belasten. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und der Hohenstein Group forschen an einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Methode, um Textilien wasserabweisend zu gestalten.

  • Fachbeitrag - 30.11.2017

    Die Förderung erneuerbarer Energien ist ein wichtiges Ziel der EU. Biomasse wie Algen und organische Abfälle sind besonders vielversprechend, da sie nicht in Konkurrenz mit der Nahrungsmittelgewinnung stehen. Wissenschaftler am Fraunhofer IGB Stuttgart vergären Biomasse aus Algen und Großmarktabfällen, um in einem Kaskaden-Verfahren Wertstoffe sowie das Biogas Methan zu gewinnen. Ziel ist, Stoffkreisläufe zu schließen und eine ideale Effizienz sowie hohe Flexibilität für viele Ausgangsstoffe zu erreichen.

  • Fachbeitrag - 27.11.2017

    Kohle, Erdöl und Erdgas sind unsere Energieträger und Basis für die Lebensmittel-, Pharma- und chemische Industrie. Doch der Vorrat an fossilen Rohstoffen geht kontinuierlich zur Neige. Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart widmet sich daher den Mikroalgen. Mit verschiedenen Verfahren, basierend auf den neuesten Technologien, konnte in ersten Pilotprojekten eine Vielzahl an chemischen Wertstoffen gewonnen werden.

  • Fachbeitrag - 15.11.2017

    Die Kraft der Mikroben nutzen: Biochemiker aus Leipzig und Tübingen kombinieren die Kraft der Mikroben mit einer Elektrolyse, um aus organischem Material Kraftstoffe zu gewinnen. Das neue Verfahren kann, unter Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen, aus Abfallstoffen wie Biomüll oder Grünschnitt Diesel machen und damit auch zur Speicherung von Wind- und Solarenergie genutzt werden.

  • Fachbeitrag - 25.10.2017

    Das Baugewerbe in Baden-Württemberg boomt wie schon seit 1996 nicht mehr. Niedrige Zinsen und die ungebremste Nachfrage nach Wohnraum führten bei den Auftragseingängen zu einem Anstieg um fast 10 % zwischen Januar 2016 und Januar 20171. Wünschenswert wäre deshalb auch in diesem Bereich die Umstellung auf bio-basierte Materialien und Produkte im Sinne der Bioökonomie. Einen Beitrag dazu könnte das Institut für Tragkonstruktionen und konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart leisten.

  • Fachbeitrag - 29.09.2017

    Bambus statt Stahl und Pilz statt Beton: Eine Forschungsgruppe des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Verwendung nachwachsender Rohstoffe in der Bauindustrie. Biologische Baustoffe wie Bambus oder Pilzmycel könnten künftig konventionelle Materialien wie Stahl und Beton ersetzen.

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