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Biobasierte Rohstoffe

Ein Ziel der Bioökonomie ist, in Zukunft mehr biobasierte Rohstoffe für Energie, Mobilität und Industrieprozesse einzusetzen. Das erfordert detaillierte Analysen, Simulationen, Konzepte und Verfahren. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Pflanzenbau, Biomassepotenzialen, Flächenbedarf, Konversionstechnologien, biobasierten Wertschöpfungsnetzen, Ernährungssicherheit. Agrar- und Forstwirtschaft, Abfallwirtschaft und Industrie rücken in der Rohstofffrage eng zusammen.

  • Fachbeitrag - 05.12.2016

    Die Stuttgarter Juniorprofessorin Dr.-Ing. Hanaa Dahy entwickelt mit ihrem Team am ITKE in Stuttgart alltagstaugliche, biobasierte Materialien mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Verwendet werden die Materialien etwa zur Wärmedämmung, für Designer-Möbel, Yogamatten oder federnde Turnhallenböden. Dabei soll das recycelbare, kompostierbare Material mit den vorhandenen Techniken der Kunststoffindustrie verarbeitet werden können.

  • Fachbeitrag - 24.11.2016

    Welch verlockende Idee: Alltagsprodukte, die sich selbst reparieren. Noch ist das zwar Zukunftsmusik, aber die Grundlagen dazu erforscht Dr. Olga Speck an der Universität Freiburg. Die Botanikerin untersucht dazu die Wundheilungsreaktionen bei Pflanzen. Ihr Ziel: Mechanismen entdecken, die als Vorbild dienen können für die Entwicklung von Materialien mit „Selbstheilungskräften“.

  • Fachbeitrag - 25.10.2016

    Die Mosca GmbH, ein familiengeführtes Unternehmen, stellt Umreifungsmaschinen und Umreifungsbänder für den Transport zahlreicher Güter her. Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Anliegen des Unternehmens und wird bereits seit Jahren erfolgreich umgesetzt. Ein weiterer Schritt in Sachen Nachhaltigkeit ist ein biobasiertes Umreifungsband aus Polymilchsäure (PLA), einem nachwachsenden Rohstoff, das seit 2016 angeboten wird.

  • Fachbeitrag - 18.10.2016

    Bäume geben nicht nur gutes Bauholz ab. Sie können auch in lebendem Zustand integraler Bestandteil von Bauwerken sein. Die Baubotanik zeigt, wie mit temporären Stahlbauteilen und Pflanzen eine neue Art von Architektur entsteht – klimafreundlich, in neuer Formsprache und mit ganz praktischem Nutzen.

  • Fachbeitrag - 11.10.2016

    Öl, das die Umwelt gefährdet – wie etwa nach Ölkatastrophen – sollte möglichst rasch entfernt werden. Forscher vom KIT haben nun ein umweltfreundliches Verfahren entwickelt, mit dem Ölverschmutzungen nachhaltig beseitigt werden könnten: mithilfe von Nanofur, einem Material, das mit kleinsten, feinen Härchen die Mikrostruktur von Schwimmfarnen nachahmt.

  • Fachbeitrag - 12.09.2016

    Wenn die Fischereiindustrie Krustentiere wie Hummer, Krabben oder Shrimps verarbeitet hat, landen die Reste im Müll und bleiben bisher überwiegend ungenutzt. Dabei besteht das Außenskelett der Tiere vor allem aus Chitin, einem langkettigen Zuckermolekül, aus dem wertvolle Bausteine für die Polymerindustrie gewonnen werden könnten. Wissenschaftler vom IGB haben deshalb einen biotechnologischen Prozess entwickelt, mit dem man diese Abfälle zukünftig nachhaltig nutzen könnte.

  • Fachbeitrag - 01.09.2016

    Wissenschaftler haben einen biotechnologischen Prozess etabliert, in dem Bakterien Alginat produzieren. Weil die Qualität reproduzierbar hoch ist, können daraus faserbasierte Medizinprodukte wie zum Beispiel Wundauflagen gefertigt werden.

  • Fachbeitrag - 31.08.2016

    Eine Idee bis zum marktreifen Produkt umzusetzen, ist oft ein langer, steiniger Weg – vor allem, wenn sie nicht aus der Entwicklungsabteilung eines großen Unternehmens stammt. Diese Leistung ist einer jungen Gründerin nun gelungen: Nadine Antic ist Spezialistin für Abfallverwertung und hat noch während ihres Studiums das Start-up-Unternehmen GlobalFlow gegründet. Kürzlich hat sie aus diesem ersten Start-up gemeinsam mit zwei Mitgründern noch ein weiteres Start-up entwickelt: Die albfertil GmbH, die den WORMANIZER erfunden hat, einen Naturdünger aus Reststoffen, die sonst auf dem Müll landen – aus biogenen Abfällen der Lebensmittelindustrie. In diesen Tagen fand die Markteinführung des ungewöhnlichen Produkts aus Wurmhumus statt.

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