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Deutschlands Clusterpolitik auf einen Blick

Die Clusterplattform Deutschland ist am 3. Januar 2013 online gegangen. Das neue Internetportal der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie sowie für Bildung und Forschung ist unter www.clusterplattform.de erreichbar und bietet einen umfassenden Überblick über die clusterpolitischen Maßnahmen des Bundes und der Länder. In Spitzenclustern bündeln führende Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure eines Technologie- und Innovationsfeldes ihre Kräfte in einer Region.

Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Annette Schavan © Bundesregierung.de

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Cluster bieten enorme Wettbewerbsvorteile, insbesondere durch verbesserte Arbeitsteilung und stärkeren Wissens- und Erfahrensaustausch. Sie steigern die Innovationskraft der Akteure und sichern und stärken damit den Produktionsstandort Deutschland. Das ist gerade in der derzeitigen weltwirtschaftlichen Lage von großer Bedeutung für unser Land."

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan: "Die deutschen Spitzencluster stärken die Innovationsfähigkeit in den Regionen. Mit ihrem erfolgreichen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind sie ein Vorbild für Europa. Das zeigt sich auch daran, dass die Cluster zum Anziehungspunkt für Forscher und Fachkräfte aus aller Welt geworden sind."

Aus diesen Gründen war die deutsche Clusterlandschaft auch Thema des "Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft" im April 2011. Als Ergebnis dieses Treffens ist in Zusammenarbeit mit den Ländern die Clusterplattform Deutschland entstanden. Das Portal erschließt kompakt und anschaulich die regionalen und nationalen Clusterinitiativen sowie die Förderaktivitäten des Bundes und der Länder und soll sich zudem zu einem Dialogforum für Clusterakteure und -forscher entwickeln. Über Neuigkeiten und Veranstaltungen informiert ein Newsletter, der unter www.clusterplattform.de/newsletter bezogen werden kann.

Mit der Clusterplattform Deutschland werden alle an Clusterthemen Interessierten angesprochen - Programmverantwortliche des Bundes, der Länder und Regionen genauso wie Clustermanager, Clusterbeteiligte und die verschiedenen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, angrenzenden Politikbereichen, Wirtschaftsförderung oder Regionalentwicklung und gerade auch Interessenten aus dem Ausland.

Glossar

  • kb ist die Abkürzung für Kilobase. Diese Einheit für die Länge von DNA- oder RNA-Molekülen entspricht 1.000 Basen bzw. Basenpaaren der Nukleinsäure.
  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Von einer Clusterinitiative wird gesprochen, wenn die in Netzwerken entstandenen innovationsorientierten Kooperationsbeziehungen zunehmend strategisch und systematisch abgestimmt und dokumentiert werden, Lücken gezielt geschlossen und diese Aktivitäten organisatorisch fundiert werden, beispielsweise durch Einbindung in eine Trägerorganisation.

Glossar

  • kb ist die Abkürzung für Kilobase. Diese Einheit für die Länge von DNA- oder RNA-Molekülen entspricht 1.000 Basen bzw. Basenpaaren der Nukleinsäure.
  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Von einer Clusterinitiative wird gesprochen, wenn die in Netzwerken entstandenen innovationsorientierten Kooperationsbeziehungen zunehmend strategisch und systematisch abgestimmt und dokumentiert werden, Lücken gezielt geschlossen und diese Aktivitäten organisatorisch fundiert werden, beispielsweise durch Einbindung in eine Trägerorganisation.
Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/de/fachbeitrag/pm/deutschlands-clusterpolitik-auf-einen-blick/