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Politik, Ethik und Ökonomie

Die Anbauflächen auf der Erde sind begrenzt. Soll die Welternährung gesichert und zugleich Biomasse mehr denn je industriell genutzt werden, öffnen sich Konfliktfelder wie Intensivanbau, Artensterben, Landgrabbing, indirekte Landnutzungsänderungen. Die Politik steht vor der großen Herausforderung, Bioökonomie unter ökologischen, ökonomischen und ethischen Aspekten zu betrachten und zu gestalten.

  • Fachbeitrag - 23.08.2016

    Das Projekt "Energiebündel & Flowerpower" des Netzwerks Streuobst Mössingen hat ein komplexes lokales Verwertungsnetz für die Biomasse aus Streuobstwiesen geknüpft. Beteiligt sind die Stadt Mössingen und deren Nachbargemeinde Nehren, die Körperbehinderteneinrichtung KBF mit ihrer AiS(Arbeit in Selbsthilfe)-Grüngruppe „Streuobst und Naturschutz“, ein Biogasanlagenbetreiber aus Nehren, das junge Unternehmen Vital Carbon, eine Holzpelletanlage und vor allem die Gütlesbesitzer rund um Mössingen.

  • Fachbeitrag - 16.08.2016

    Weinreben werden häufiger gespritzt als jede andere Kulturpflanze. Prof. Dr. Peter Nick vom Botanischen Institut des KIT verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: weg vom Gift, hin zu einem nachhaltigen Weinbau, der sich auf die natürliche Widerstandsfähigkeit der Pflanzen zurückbesinnt. Die Europäische Wildrebe, die Stammmutter der Kulturrebe, dient ihm als Grundlage: Die Pflanze setzt sich gegen viele Schädlinge erfolgreich zur Wehr.

  • Fachbeitrag - 08.08.2016

    Christiane Grefe beleuchtet in ihrem im Februar 2016 erschienenen Buch „Global Gardening, Bioökonomie – Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft“ viele Facetten der Bioökonomie. So werden nicht nur die aktuellsten Entwicklungen auf politischer Ebene vorgestellt, auch die wichtigsten technologischen Ansätze und eine Analyse alternativer Konzepte werden diskutiert. Daraus abgeleitet liefert die Autorin eine Sammlung an kritischen Punkten, die ihrer Meinung nach von der Politik weltweit aufgegriffen und gelöst werden sollten.

  • Fachbeitrag - 07.07.2016

    Baden-Württemberg ist bereits 2014 mit der Umsetzung einer Forschungsstrategie gestartet, um die Bioökonomie als Innovationsmotor und unter Nachhaltigkeitsperspektiven für das Land zu erschließen. Von Anfang an war der Dialog mit den Interessenvertretern aus allen Bereichen ein wichtiger Ansatz, um die Forschungsstrategie zu begleiten und die Entwicklung einer Bioökonomie zu fördern. Rund 60 Vertreter aus Ministerien, Land- und Forstwirtschaft, Industrie sowie Umwelt- und Naturschutz folgten der Einladung und nahmen am zweiten Beteiligungsworkshop Bioökonomie des Landes Baden-Württemberg teil.

  • Fachbeitrag - 06.06.2016

    Die neuen Methoden der Pflanzenzucht, allen voran das CRISPR/Cas-Verfahren, sorgen für Schlagzeilen: Erstmals in der Geschichte der Landwirtschaft lässt sich das Erbgut von Pflanzen schnell und vor allen Dingen präzise verändern. Die neuen Möglichkeiten stellen Behörden allerdings vor ungeahnte Probleme: Handelt es sich bei solchen Pflanzen um genetisch veränderte Organismen oder nicht?

  • Fachbeitrag - 24.05.2016

    Nach Auslaufen der bisherigen Exzellenzinitiative wollen Bund und Länder die universitäre Spitzenforschung in Deutschland dauerhaft fördern, damit sie sich im Wettbewerb unter den weltbesten Universitäten behaupten kann. Mit 533 Millionen Euro jährlich sollen 45 bis 50 Exzellenzcluster und zwischen acht und elf Universitäten oder Universitätsverbünde als Exzellenzstandorte finanziert werden.

  • Fachbeitrag - 15.02.2016

    Mit wissenschaftlicher Genauigkeit und leidenschaftlichem Engagement führt uns Schellnhuber die Fakten und Konsequenzen des menschengemachten Klimawandels vor Augen. Das Buch ist ein dramatischer Appell an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Verbrennung fossiler Energieträger zu stoppen, damit unsere natürlichen Lebensgrundlagen nicht unweigerlich zerstört werden.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/de/fachbeitrag/politik/