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Werkstoffe und Chemikalien

Aus Biomasse können Chemikalien, Fasern, Pigmente, Kunststoffe hergestellt werden. Die Produkte sind entweder identisch mit den erdölbasierten Pendants oder besitzen ganz neue Eigenschaften. Eine wesentliche Rolle wird Bioraffinerien zukommen. Sie sollen die unzähligen Kohlenstoffverbindungen, die in Biomasse stecken, umwandeln in Chemikalien oder in Komponenten für Werkstoffe.

  • Fachbeitrag - 05.04.2017

    Für die Herstellung von Treibstoffen, aber auch sehr vieler unserer Alltagsgegenstände wird Erdöl benötigt – eine Ressource, die uns nicht mehr beliebig zur Verfügung steht. Nach Alternativen wird deshalb mit Hochdruck gesucht. Eine von ihnen könnte Holz sein – ein nachwachsender Rohstoff und denkbares Ausgangsmaterial für viele Produkte der chemischen Industrie.

  • Fachbeitrag - 28.03.2017

    Sie sind ein Startpunkt für die Herstellung einer ganzen Palette neuartiger biobasierter Werkstoffe: Im Rahmen des BMBF-Projekts „EnzymaCell“ hat TECNARO gemeinsam mit Verbundpartnern thermoplastische Biofolien entwickelt. Durch die Neukombination der Ausgangsmaterialien entstand ein Material, das noch viele Optionen bietet.

  • Fachbeitrag - 06.03.2017

    Lignin gehört mit der Cellulose zu den häufigsten organischen Verbindungen auf der Erde. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT versuchen mit neuen nachhaltigen Aufschluss- und Fraktionierungsverfahren für Lignin die Ausbeute von aromatischen Plattformchemikalien zu optimieren. Damit wollen sie eine Erdölalternative für Pharma-, Kunststoff- und Lebensmittelindustrie liefern.

  • Fachbeitrag - 07.12.2016

    Insekten haben ein Außenskelett, das vor allem aus Chitin besteht – einem langkettigen Zuckermolekül, das aufgrund seiner funktionellen Gruppen ein wertvolles neues Biopolymer für verschiedenste Anwendungen darstellt. Derzeit entwickeln Forscher des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) gemeinsam mit sechs Partnern ein biotechnologisches Verfahren, mit dem Insektenchitin nutzbar gemacht und für die Beschichtung von Textilien verwendet werden kann.

  • Fachbeitrag - 05.12.2016

    Die Stuttgarter Juniorprofessorin Dr.-Ing. Hanaa Dahy entwickelt mit ihrem Team am ITKE in Stuttgart alltagstaugliche, biobasierte Materialien mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Verwendet werden die Materialien etwa zur Wärmedämmung, für Designer-Möbel, Yogamatten oder federnde Turnhallenböden. Dabei soll das recycelbare, kompostierbare Material mit den vorhandenen Techniken der Kunststoffindustrie verarbeitet werden können.

  • Fachbeitrag - 24.11.2016

    Welch verlockende Idee: Alltagsprodukte, die sich selbst reparieren. Noch ist das zwar Zukunftsmusik, aber die Grundlagen dazu erforscht Dr. Olga Speck an der Universität Freiburg. Die Botanikerin untersucht dazu die Wundheilungsreaktionen bei Pflanzen. Ihr Ziel: Mechanismen entdecken, die als Vorbild dienen können für die Entwicklung von Materialien mit „Selbstheilungskräften“.

  • Fachbeitrag - 25.10.2016

    Die Mosca GmbH, ein familiengeführtes Unternehmen, stellt Umreifungsmaschinen und Umreifungsbänder für den Transport zahlreicher Güter her. Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Anliegen des Unternehmens und wird bereits seit Jahren erfolgreich umgesetzt. Ein weiterer Schritt in Sachen Nachhaltigkeit ist ein biobasiertes Umreifungsband aus Polymilchsäure (PLA), einem nachwachsenden Rohstoff, das seit 2016 angeboten wird.

  • Fachbeitrag - 12.09.2016

    Wenn die Fischereiindustrie Krustentiere wie Hummer, Krabben oder Shrimps verarbeitet hat, landen die Reste im Müll und bleiben bisher überwiegend ungenutzt. Dabei besteht das Außenskelett der Tiere vor allem aus Chitin, einem langkettigen Zuckermolekül, aus dem wertvolle Bausteine für die Polymerindustrie gewonnen werden könnten. Wissenschaftler vom IGB haben deshalb einen biotechnologischen Prozess entwickelt, mit dem man diese Abfälle zukünftig nachhaltig nutzen könnte.

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