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Werkstoffe und Chemikalien

Aus Biomasse können Chemikalien, Fasern, Pigmente, Kunststoffe hergestellt werden. Die Produkte sind entweder identisch mit den erdölbasierten Pendants oder besitzen ganz neue Eigenschaften. Eine wesentliche Rolle wird Bioraffinerien zukommen. Sie sollen die unzähligen Kohlenstoffverbindungen, die in Biomasse stecken, umwandeln in Chemikalien oder in Komponenten für Werkstoffe.

  • Fachbeitrag - 13.04.2015

    Die Mikroalge Emiliania huxleyi ist einer der wichtigsten Kalkproduzenten der Weltmeere. Sie bildet mikroskopisch kleine Kalkplättchen. Dieser biogene Calcit unterscheidet sich von fossilem Kalk vor allem durch seine filigrane dreidimensionale Struktur. Ioanna Hariskos und weitere Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) produzieren die biogenen hochkomplexen Kalkpartikel und untersuchen ihre Biomineralisation. Wegen ihrer einzigartigen physiko-chemischen Eigenschaften sind die Mikrokalkplättchen sehr interessant für industrielle Anwendungen.

  • Fachbeitrag - 13.04.2015

    Als Bestandteil des baden-württembergischen Forschungsprogramms Bioökonomie ist das neue interdisziplinäre Graduiertenprogramm „BBW ForWerts: Erforschung innovativer Wertschöpfungsketten“ gestartet. Das international ausgerichtete Ausbildungsprogramm für Doktoranden wird von der Universität Heidelberg koordiniert. Zehn Institutionen aus Baden-Württemberg sind beteiligt. Die Forschungsprojekte umfassen drei Bereiche: Biogas, Mikroalgen und Lignozellulose.

  • Fachbeitrag - 12.01.2015

    Genau wie erdölbasierte Schmierstoffe können auch biobasierte Schmierstoffe - also auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Schmierstoffe - nahezu überall eingesetzt werden. Eigenschaften wie schnelle biologische Abbaubarkeit in Verbindung mit einer ausgezeichneten Schmierfähigkeit machen diese interessant - auch im Vergleich zu ihren erdölbasierten Konkurrenzprodukten.

  • Fachbeitrag - 17.11.2014

    Mit Hilfe der EXI-Hightech-Gründungsgutscheine können Gründungswillige aus Hightech-Bereichen vergünstigt professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ist der Life-Sciences-Partner des Programms, das auch von BioLAGO unterstützt wird. Caroline Ref, bei der BIOPRO zuständig für die EXI-Gutscheine, und Gründungscoach Dr. Michael Steinwand stellen im Interview vor, wer die Gutscheine nutzen kann und wie das EXI-Programm und seine Coaches Gründern helfen können.

  • Fachbeitrag - 04.11.2014

    Über 370 Teilnehmer besuchten den 1. Bioökonomie-Kongress Baden-Württemberg am 29. und 30. Oktober 2014 in Stuttgart. Die Veranstaltung, die gemeinsam vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, von der Universität Hohenheim und der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ausgerichtet wurde, hatte zum Ziel, die Debatte anzustoßen, wie die wirtschaftliche Entwicklung und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit in Einklang gebracht werden können.

  • Fachbeitrag - 27.10.2014

    Ziel der Innovationsallianz Technofunktionelle Proteine (TeFuProt) ist es, durch Verwendung von Proteinen aus landwirtschaftlichen Reststoffen neue Erzeugnisse mit hohem Ertragspotenzial für den Markt umweltverträglich zu entwickeln. Das Mannheimer Schmierstoff-Unternehmen FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH wird im Rahmen dieser Allianz modifizierte Proteine aus Raps als nicht-toxische Additive auf ihre Eignung in modernen Hochleistungsschmierstoffen prüfen. Durch die Verwendung von Proteinen aus nachwachsenden Rohstoffen wird ein Beitrag zu einer biobasierten, nachhaltigen Wirtschaft geleistet.

  • Fachbeitrag - 01.09.2014

    Ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig: Dies ist das Unternehmen BARK CLOTH_europe, welches 2013 als einer der zehn Gewinner des 'LAUNCH System Challenge: Fabric' ausgezeichnet wurde. Mit seinem Biowerkstoff aus der Rinde eines afrikanischen Baumes vertreibt das Unternehmen einen innovativen Werkstoff, der durch traditionelle afrikanische Bearbeitungsprozesse hergestellt wird.

  • Fachbeitrag - 25.08.2014

    Dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und einfachen Zucht sind Algen vielversprechende Kandidaten für eine nachhaltige Rohstoffgewinnung. Das zeigt auch die Arbeit des Konstanzer Chemikers Prof. Dr. Stefan Mecking, der gemeinsam mit dem Pflanzenphysiologen Prof. Dr. Peter Kroth ein neues Verfahren zur Umwandlung von Algenöl zu höherwertigen chemischen Bausteinen entwickelt hat. Diese können unter anderem für die Erzeugung von Kunststoffen eingesetzt werden und eröffnen neue Möglichkeiten zur Nutzung von Algen als Rohstoffquelle, die über den reinen Ersatz von Erdöl hinausgeht.

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