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Werkstoffe und Chemikalien

Aus Biomasse können Chemikalien, Fasern, Pigmente, Kunststoffe hergestellt werden. Die Produkte sind entweder identisch mit den erdölbasierten Pendants oder besitzen ganz neue Eigenschaften. Eine wesentliche Rolle wird Bioraffinerien zukommen. Sie sollen die unzähligen Kohlenstoffverbindungen, die in Biomasse stecken, umwandeln in Chemikalien oder in Komponenten für Werkstoffe.

  • Fachbeitrag - 30.06.2014

    Biotech-Forschung soll die mikrobielle Produktion im Industrie-Maßstab verbessern, sie rentabler und wettbewerbsfähiger machen. Daten aus dem Labormaßstab können jedoch nicht so einfach eins zu eins auf die Großproduktion übertragen werden. Mit neuen systembiologischen Konzepten zur Simulation der Großproduktion soll dies nun besser gelingen.

  • Fachbeitrag - 19.05.2014

    Die Analysen zur Biotechnologie-Branche von EY, biotechnologie.de und vfa bio liegen vor: Die Branche erweist sich nach wie vor als innovativ und stabil. Noch! Denn alle Analysen kommen zu dem Schluss, dass die Finanzierungsmöglichkeiten vor allem für das Wachstum der Unternehmen nach wie vor unzureichend sind und sehen hier politischen Handlungsbedarf.

  • Fachbeitrag - 27.02.2014

    In Zeiten des Klimawandels und steigender Rohölpreise gewinnen biobasierte Kunststoffe immer mehr an Bedeutung. Zudem ist die Nachfrage nach Werkstoffen mit neuen Eigenschaften groß. Da sich das Materialspektrum für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren bislang auf wenige Werkstoffe beschränkt, werden im BioFabNet neue (teil-)biobasierte Filament-Materialien auf Basis verfügbarer Rohpolymere entwickelt.

  • Fachbeitrag - 18.11.2013

    Die Insilico Biotechnology AG aus Stuttgart gestaltet und optimiert biotechnologische Prozesse für die chemische pharmazeutische und Ernährungsindustrie. Das Unternehmen liefert Vorhersagen über das Verhalten von Zellen oder Organismen. Damit können die Entwicklungszeit für neue biotechnologische Prozesse verkürzt oder bestehende Prozesse optimiert werden. Das Unternehmen verfügt auch über eine weltweit einmalige Systembiologie-Plattform welche proprietäre Datenbanken Zellmodelle und rechnergestützte Auswerteverfahren zusammenfasst. Durch Integration und Auswertung experimenteller Daten mittels genomweiter Netzwerkmodelle bietet Insilico neue Lösungen zur Herstellung von Biochemikalien und Biopharmazeutika sowie Validierung von Wirkstoffen.

  • Fachbeitrag - 25.06.2013

    Die Branchenreports 2013 sind da. Ernst & Young, die Boston Consulting Group im Auftrag der Interessensgemeinschaft Biotechnologie des Verbandes der forschenden Pharmaunternehmen (vfa bio) und biotechnologie.de im Auftrag für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichten vor Kurzem ihre Einschätzung zur Lage der deutschen Biotech-Branche im vergangenen Jahr. Diese entwickelte sich zwar im Großen und Ganzen positiv, dennoch muss zukünftig umgedacht werden.

  • Fachbeitrag - 19.06.2013

    Der Landwirtschaftliche Hochschultag 2013 der Universität Hohenheim fand am 12. Juni statt und widmete sich dem Thema „Biolandbau unter bioÖkonomischen Aspekten“. Zahlreiche Experten aus Forschung und Wissenschaft zeigten Chancen und Möglichkeiten auf, wie der Biolandbau von der sich entwickelnden Bioökonomie profitieren kann. Gleichzeitig wurde aber auch kontrovers diskutiert, inwieweit sich die momentane Diskussion rund um die Bioökonomie zu sehr auf (bio-)technologische Lösungen konzentriert und Überlegungen zu den Grenzen des Wirtschaftswachstums unberücksichtigt bleiben.

  • Fachbeitrag - 31.05.2013

    Das Bakterium Rhodospirillum rubrum zieht schon seit Langem das Interesse von Biotechnologen auf sich. Denn es eignet sich unter anderem zur Herstellung großer Mengen von Farbstoffen. Nun untersuchen der Mikrobiologe Hartmut Grammel von der Hochschule Biberach und Wissenschaftler vom Magdeburger Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme ob man das Bakterium auch zur Fixierung von Kohlenstoffdioxid nutzen kann. Das Fernziel die zellfreie und energiearme Produktion organischer Wertstoffe mit Hilfe bakterieller CO2-verbrauchender Enzyme.

  • Fachbeitrag - 22.05.2013

    Die „textile bio-based materials design challenge“ (tbdc) hat sich zum Ziel gesetzt über biobasierte Werkstoffe zu informieren, Akteure der textilen Wertschöpfungskette zu vernetzen und Projektideen anzustoßen. „Wir haben mit der tbdc einiges bewegt und unser Wissen erweitert “, sagte Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg, mit Blick auf die einjährige Challenge. „Aber das ist erst der Anfang, wir dürfen nicht aufhören zu strampeln.“

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