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Werkstoffe und Chemikalien

Aus Biomasse können Chemikalien, Fasern, Pigmente, Kunststoffe hergestellt werden. Die Produkte sind entweder identisch mit den erdölbasierten Pendants oder besitzen ganz neue Eigenschaften. Eine wesentliche Rolle wird Bioraffinerien zukommen. Sie sollen die unzähligen Kohlenstoffverbindungen, die in Biomasse stecken, umwandeln in Chemikalien oder in Komponenten für Werkstoffe.

  • Fachbeitrag - 09.07.2012

    Mit seinem Projektbüro Vegafood in Konstanz möchte Dr. Peter May durch nachhaltige Edelkrebszucht am Bodensee die Chitinforschung im industriellen Maßstab vorantreiben. Die europäischen Edelkrebse häuten sich mehrmals jährlich weshalb interessierten Forschungseinrichtungen und Herstellern von Chitinprodukten die sogenannten Panzer zur Verfügung stehen.

  • Fachbeitrag - 07.05.2012

    Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Endlichkeit fossiler Rohstoffe wird die Forschung nach erneuerbaren Energien immer bedeutender. Seit einiger Zeit suchen Wissenschaftler auch zunehmend nach Möglichkeiten, organische Stoffe in Abwässern als nachhaltige Energieträger zu nutzen. Carsten Meyer von der Universität Stuttgart beschäftigt sich mit der Gewinnung alternativer Energieträger. Er und sein Forschungsteam untersuchten im Rahmen eines Projektes die biologische Produktion von Wasserstoff aus Abwasser und Klärschlamm.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Immer mehr Genome von Bodenbakterien der Gattung Streptomyces sind komplett sequenziert. Per „Genome Mining“ werden jetzt an der Universität Tübingen Gencluster identifiziert, die in der industriellen Biotechnologie zur Produktion von neuen Antibiotika und anderen Wirkstoffen eingesetzt werden können. Dazu sollen die Biosynthese-Gencluster in spezielle Produktionsstämme integriert und optimiert werden.

  • Fachbeitrag - 19.03.2012

    Kleinstlebewesen und empfindliche Zellen in Bioreaktoren brauchen eine geregelte Umgebung und Ernährung damit sie das tun was sie sollen wachsen und produzieren. In vielen Fermentern überwachen Sonden die für den Bioprozess wichtigen Größen Temperatur pH-Wert und Sauerstoff kontinuierlich. Eine Online-Sonde für Glucose und Ethanol fehlt geregelten Bioreaktoren bislang obwohl dadurch der Bioprozess schneller und wirtschaftlicher zu gestalten wäre. Ein Verbund aus Forschungseinrichtungen und kleinen Firmen versucht diese messtechnische Lücke in der Bioproduktion zu schließen.

  • Fachbeitrag - 12.03.2012

    Die Forscher Prof. Dr. Jan C. Behrends und Dr. Gerhard Baaken von der Universität Freiburg haben einen fingerkuppengroßen Chip entwickelt. Auf dem Chip dient eine biologische Pore von einigen wenigen Nanometern Durchmesser als Fühler für die Größe von Molekülen. Inzwischen ist das System nicht nur genauso sensibel wie eine Chromatografieanlage sondern auch handlicher und billiger. In Zukunft könnten Wissenschaftler damit vielleicht sogar Gene sequenzieren und andere Molekülgruppen untersuchen.

  • Fachbeitrag - 13.02.2012

    Die Erfolgsgeschichte der Pharmazeutischen Biotechnologie an der Hochschule Biberach wird fortgeschrieben. Beim Neujahresempfang der gleichnamigen Fakultät präsentierte der Dekan positive Zahlen und Nachrichten. Einen anregenden Festvortrag hielt Hans-Peter Meyer von der schweizerischen Lonza zur Industriellen Biotechnologie, der zur meinungsfreudigen Standortbestimmung geriet und den neuen Biberacher Studiengang in einen größeren Rahmen stellte.

  • Fachbeitrag - 13.02.2012

    Moose sind eine Quelle für Moleküle die zum Beispiel gegen Mikroorganismen Austrocknung und andere Stressfaktoren helfen. Ihr Potenzial ist so vielfältig wie unerschlossen. Die Emcid Biotech GmbH aus Freiburg entwickelt eine Plattform für die Identifizierung Erschließung und industrielle Nutzung von Naturstoffen und Enzymen aus niederen Pflanzen.

  • Fachbeitrag - 06.02.2012

    Die Ergebnisse der im Ideenwettbewerb Biotechnologie und Medizintechnik geförderten Machbarkeitsstudien wurden vom 16. bis 18. Januar 2012 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart präsentiert. Aus den 42 vorgestellten Projektideen wurden zehn zur weiteren Förderung empfohlen.

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