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Bioökonomie Nachhaltig Gestalten 2018

Datum

09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Stuttgart-Hohenheim
Anmeldefrist
Kosten
kostenlos
Adresse
Universität Hohenheim
Schloss Hohenheim
1. OG, Aula
70599 Stuttgart-Hohenheim
Anfahrt
Anfahrtsskizze
Art
Workshop
Veranstalter
Bioökonomie Forschung Baden-Württemberg
Dialogik
Kontakt
Landesgeschäftsstelle Forschungsprogramm Bioökonomie Baden-Württemberg
Dr. Annette Weidtmann
Wollgrasweg 43
70599 Stuttgart
Tel.: +49(0)711-459 22827
E-Mail: bioeconomy-bw(at)uni-hohenheim.de
Downloads
Programm Bioökonomie Nachhaltig Gestalten 2018
(PDF, ca. 1,50 MB)
Links
Bioökonomie Nachhaltig Gestalten 2018

Glossar

  • Mit Kompetenz im biologischen Sinn ist die Eigenschaft eines Bakteriums gemeint, DNA von außen aufnehmen zu können.
  • Transformation ist die natürliche Fähigkeit mancher Bakterienarten, freie DNA aus der Umgebung durch ihre Zellwand hindurch aufzunehmen. In der Gentechnik wird die Transformation häufig dazu benutzt, um rekombinante Plasmide, z. B. in E. coli, einzuschleusen. Hierbei handelt es sich um eine modifizierte Form der natürlichen Transformation.
  • Lignocellulose bildet das Strukturgerüst der pflanzlichen Zellwand. Sie besteht aus einer Kombination von Lignin, Hemicellulose und Cellulose.
  • Biogas ist ein brennbares Gasgemisch, das bei der Zersetzung von Biomasse (Fäkalien, Bioabfall, Stroh u. a.) entsteht. Dabei wird das komplexe organische Material mit Hilfe verschiedener Mikroorganismen unter Luftabschluss hauptsächlich in Kohlendioxid und Methangas umgewandelt.
  • Als Biomasse wird die gesamte Masse an organischem Material in einem definierten Ökosystem bezeichnet, das biochemisch – durch Wachstum und Stoffwechsel von Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen – synthetisiert wurde. Damit umfasst sie die Masse aller Lebewesen, der abgestorbenen Organismen und die organischen Stoffwechselprodukte.

Der Transformationsprozess zu einer Bioökonomie ist ein multidisziplinäres und branchenübergreifendes Projekt. Ebenso wichtig wie die Implementation neuer Technologien sind integrierte Studien zu Nachhaltigkeit, ökonomischen Rahmenbedingungen und gesellschaftlicher Akzeptanz neuer Konzepte.

Das Forschungsprogramm Bioökonomie Baden-Württemberg hat diese Herausforderung angenommen und sozialwissenschaftliche Untersuchungen zu Aspekten wie Risikowahrnehmung, Governance oder Akteursvernetzung in seine Forschungsverbünde zu Biogas, Lignozellulose und Mikroalgen integriert. Darüber hinaus werden im Kompetenznetz Modellierung der Bioökonomie die ökonomischen Auswirkungen einer verstärkten Biomassenutzung analysiert.

Das Forschungsprogramm lädt Vertreter aus Politik und Gesellschaft sowie Akteure aus Wissenschaft und Praxis ein, die Projektergebnisse sowie die daraus abgeleiteten Handlungsoptionen am 28. Februar 2018 gemeinsam zu diskutieren.

Der Ergebnisworkshop findet an der Universität Hohenheim in Stuttgart statt.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/de/veranstaltungen/biooekonomie-nachhaltig-gestalten-2018/