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Brückner - Weltmarktführer für Folien-Strecktechnologie

Seit rund 50 Jahren leistet Brückner Maschinenbau Pionierarbeit in der Folien-Strecktechnologie und ist mit über 50 Prozent Weltmarktanteil in diesem Bereich die Nummer eins. Derzeit sind gut 600 Brückner-Streckanlagen weltweit in Betrieb, zu den Kunden gehören alle führenden Folienhersteller aus Europa, den USA, Lateinamerika, dem Mittleren Osten und Asien.

© Brückner

Schon 1960 wurde das auf Folien-Produktionsanlagen spezialisierte Unternehmen gegründet. Im Jahr 2009 ist Brückner ein weltweit führender Anbieter von Anlagen für die Herstellung hochwertiger mono- und biaxial gestreckter Folien, Flachfolien und Spezialfolien. Durch den Erwerb der Kiefel GmbH 2007 konnte Brückner seine Position im Kunststoffsektor weiter stärken.

Folien sollen schützen

Gestreckte Folien finden ihre Anwendung vornehmlich in der Verpackungsindustrie. Sie müssen bestimmte Kriterien erfüllen, zum Beispiel Reiß-, Kratz- und Durchstoßfestigkeit sowie Barriere-Eigenschaften gegen Sauerstoff, Feuchtigkeit, Öle und Aromen. Hauptsächlich werden Polypropylen (PP) und Polyethylenterephtalat (PET) als Werkstoff für gestreckte Folien eingesetzt.

Der Firmensitz der Brückner Maschinenbau GmbH © Brückner

Brückner liefert zur Herstellung von Standard-Verpackungsfolien hoch effiziente, Energie-optimierte Anlagen mit Arbeitsbreiten bis zu zehn Meter, aber ebenso Maschinen für die Herstellung einer Vielzahl von Spezialfolien wie beispielsweise Mehrlagenfolien mit erhöhten Barriere-Eigenschaften, Schrumpffolien für modische Etiketten und Labels sowie hoch glänzende Folien mit extremer Transparenz. Zahlreiche Neuentwicklungen gibt es auch im Bereich flexibler optischer Folien für Flachbildschirme und Displays oder Hochtemperaturfolien für die Elektronikindustrie.

Spezielle Extrudertechnologien für PLA

Folien-Streckanlage © Brückner

Zunehmend werden in der Verpackungsindustrie auch Biokunststoffe verwendet. „Obwohl die Biokunststoffe sich nur langsam durchsetzen, bieten wir natürlich Anlagen für die Verarbeitung von Polymilchsäure (PLA) und anderen Biopolymeren  an“, berichtet Karlheinz Weinmann, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei Brückner.

Da die PLA-Harze auf Feuchtigkeit empfindlich reagieren, sind für die Handhabung des Werkstoffs  spezielle Extrudertechnologien sowie eine besondere Behandlung der Rohmaterialien erforderlich. Doppelschnecken-Extruder garantieren dabei eine homogene Aufschmelzung des Materials und die zur Weiterverarbeitung benötigte Konsistenz. Im Streckprozess selbst wird die PLA-Folie dann veredelt und erhält die für hochwertige Verpackungsanwendungen erforderlichen Eigenschaften. Mit hoch genauen Messinstrumenten kann die Dicke der Folie auf 15 bis 50 mm eingestellt werden.

Weltweit einzigartiges Technologiezentrum

Dank eines weltweit einzigartigen Technologiezentrums kann Brückner umfangreiche Grundlagenforschungen auch im Bereich der Biopolymere durchführen. Dabei fließt die 50-jährige Erfahrung des Unternehmens in der Folien-Strecktechnologie mit ständig erweitertem Prozesswissen zusammen. Im Technologiezentrum werden auf Pilot- und Laboranlagen die neusten Technologien und Werkstoffe getestet. Auch für biologisch abbaubare Spezialfolien aus PLA werden dort die verschiedenen Streckmethoden optimiert, von der mono-axial orientierten MOPLA-Schrumpffolie, die zum Beispiel für modische Labels benutzt wird, bis zum biaxial orientierten BOPLA-Dünnfilm für Obst- und Gemüseverpackungen.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/brueckner-weltmarktfuehrer-fuer-folien-strecktechnologie