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Dossiers zum Thema Bioökonomie

  • Dossier - 07.01.11

    Wir verstehen heute sehr gut, was passiert, wenn wir unseren Müll in die Landschaft entlassen. Das gilt für Abfälle aus der Industrie sowie aus privaten Haushalten, aber auch für das Abfallprodukt CO2. Aber Wirtschaftlichkeit geht immer noch zu oft vor Nachhaltigkeit. Die Mülldeponien wachsen, Abfälle gelangen ins Grundwasser, in die Böden oder in die Atmosphäre. Dabei könnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn neben unseren Problemen mit der wachsenden Umweltverschmutzung und der anthropogenen Klimaerwärmung gehen uns auch die fossilen Brennstoffträger aus. Was läge da näher, als das eine mit dem anderen zu kombinieren? Müll ist eine nachhaltige Energiequelle. Wie lässt sich diese Quelle anzapfen?

  • Dossier - 18.10.10

    Im Alltag von Forschern, Entwicklern und Dienstleistern in den Life Sciences sind Hard- und Software-Anwendungen tagtäglich im Einsatz und nicht mehr wegzudenken – sei es beim computergesteuerten Wirkstoffscreening, bei der maschinellen Herstellung von Biosensoren oder beim blitzschnellen, mobilen Bakterientest im Handtaschenformat. Trends wie Automatisierung und Miniaturisierung sorgen dafür, dass neue Gerätschaften dabei immer kleiner und auch selbstständiger werden. Ersetzt die Maschine bald die menschliche Arbeitskraft?

  • Dossier - 09.08.10

    Biomoleküle wie Peptide und Nukleinsäuren können heute relativ schnell und kostengünstig synthetisiert werden. Auch die Methoden zur gezielten Mutagenese in Mikroorganismen sind weit fortgeschritten. Zusammengenommen hat das dem Design neuer und dem Umgestalten bekannter Biomoleküle Auftrieb gegeben. Beides dient dazu, bestimmte Molekülfunktionen in der Forschung und in der industriellen Produktion von Wert- und Wirkstoffen zu nutzen. Auch die Medizin und die Umwelttechnologie sind wichtige Anwendungsgebiete für das Moleküldesign.

  • Dossier - 14.06.10

    Synthetische Biologie ist eine Weiterentwicklung der Gentechnologie, in der biologische Systeme mit neuen definierten Eigenschaften konzipiert und nach ingenieurwissenschaftlichen Prinzipien zusammengebaut werden. Die Synthetische Biologie hat ein weit gefächertes Anwendungspotenzial und verspricht Lösungen für große Zukunftsprobleme wie eine nachhaltige Energieversorgung der Menschheit und die Beseitigung von Umweltschäden. Sie erzeugt aber auch Ängste, dass der Mensch sich als Schöpfer aufspielt und seine Grenzen mit unabsehbaren Konsequenzen für die Zukunft überschreitet, wie die derzeitige Diskussion um die Erzeugung der ersten im Labor synthetisierten Zelle zeigt.

  • Dossier - 28.04.10

    Kohle, Erdöl und dann? Die Vorbereitungen für den Ölwechsel laufen. Erdöl (und später auch Erdgas) geht zur Neige, unwiderruflich. Pessimisten sagen, der Oil Peak sei schon erreicht, Optimisten sagen das für 2020 voraus. Der fossile Rohstoff ist nicht nur wichtigster Energieträger, sondern auch wichtigster Rohstoff der chemischen Industrie. Größter Erdölverbraucher ist der Verkehr, die chemische Industrie hat einen Anteil von sieben Prozent.

  • Dossier - 11.01.10

    Die Grüne Gentechnik umfasst alle Verfahren, bei denen durch das Einbringen zusätzlicher (oftmals artfremder) Gene in das ursprüngliche Pflanzengenom gentechnisch veränderte Pflanzen erzeugt werden. Hierbei kann es sich um ein einzelnes Gen oder um mehrere Gene handeln, wie es beispielsweise bei der Etablierung eines neuen (artfremden) Stoffwechselwegs erforderlich ist. Erste Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen wurden im Jahre 1986 in den USA durchgeführt. Seitdem nimmt der weltweite Anbau Jahr für Jahr zu.

  • Dossier - 24.11.09

    Smog, Chemikalien in Flüssen, Feinstaub aus Kopiergeräten in Büros - der Mensch ist in seiner Umwelt vielen giftigen Einflüssen ausgesetzt. Umweltmediziner untersuchen die Auswirkungen solcher Einflüsse und versuchen, sie so gering wie möglich zu halten. Molekular- und Zellbiologen, aber auch Biotechnologen sind dabei unverzichtbar. Sie helfen zum einen, die biologischen Wirkungsweisen von Umweltgiften auf zellulärer und molekularer Ebene zu erforschen. Zum anderen entwickeln sie Instrumente, die Umweltgifte frühzeitig detektieren können: sogenannte Biosensoren.

  • Dossier - 22.10.09

    Die Pilze sind, neben Tieren und Pflanzen, das dritte große Organismenreich unter den Eukaryonten. Die meisten Menschen halten sie für Pflanzen, weil sie typischerweise erdverbunden sind wie Pflanzen und sich nicht wie die Tiere fortbewegen und nach Nahrung suchen; in den Lebensmittelgeschäften findet man die essbaren Pilze wie Champignons und Shiitake in der Gemüseabteilung. Kein Pilz aber ist selbst zur Fotosynthese fähig, sein Energiestoffwechsel wird stets durch organische Moleküle von toten und manchmal auch lebenden Organismen angetrieben. Tatsächlich sind Pilze nach DNA-Vergleichen näher mit Tieren als mit Pflanzen verwandt. Danach hat sich die Entwicklungslinie, die zu uns (und allen anderen Tieren) führte, von derjenigen, die zu den Trüffeln (und allen anderen Pilzen) führte, später getrennt als die, die zu den grünen Pflanzen führte. Allerdings geschah dies, wie Abschätzungen der Mutationsraten (die „molekulare Uhr“) nahelegen, vor vielleicht 800 Millionen Jahren - tief im Präkambrium. Die frühesten Fossilfunde von Pilzen gibt es erst viel später, vor etwa 400 Millionen Jahren zusammen mit den Fossilien der ersten Landpflanzen.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/dossier