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Baden-Württemberg untersucht Raps-Saatgut auf gentechnisch veränderte Bestandteile

Raps wird weltweit in erheblichem Umfang in gentechnisch veränderten Varianten angebaut. Da Saatgut international gehandelt wird, kommt es immer wieder zu Verunreinigungen von gentechnikfreiem Saatgut. Der Anbau von gentechnisch verändertem Raps ist in Deutschland nicht erlaubt. Das mit der Untersuchung beauftragte Landwirtschaftliche Technologiezentrum in Karlsruhe konnte keine gentechnisch veränderten Bestandteile feststellen. Die Untersuchungen seien rechtzeitig vor der Aussaat abgeschlossen worden.

„Der Pflanzenbau in Baden-Württemberg muss frei von Gentechnik bleiben. Die Landesregierung lässt deshalb im Rahmen eines Saatgut-Monitorings Saatgut von Raps vor der Aussaat auf Verunreinigungen mit gentechnisch verändertem Material untersuchen. Die 60 dieses Jahr ausgewerteten Proben zeigten keinerlei Auffälligkeiten“, sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, in Stuttgart. Saatguthersteller untersuchen ihr Saatgut routinemäßig. Das Saatgut-Monitoring des Landes ergänzt die Anstrengungen der Saatgutwirtschaft.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/pm/baden-wuerttemberg-untersucht-raps-saatgut-auf-gentechnisch-veraenderte-bestandteile