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Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

Ihr Anteil am Gesamtenergieverbrauch hat sich zwischen 1999 und 2009 nahezu verdoppelt. Spitze in EU ist Lettland mit 36 Prozent. Deutschland hat seinen Anteil auf 8 Prozent vervierfacht und liegt damit knapp unter dem EU-weiten Durchschnitt von 9 Prozent. Die Zahlen veröffentlichte das statistische Amt der Europäischen Union, Eurostat, zum Start der EU-Woche für nachhaltige Energie.

Erneuerbare Energien umfassen Wasserkraft, Windenergie, Biomasse, geothermische und Solarenergie. Sie sind die am schnellsten wachsende Energiequelle in der EU. Die Hauptenergiequelle der EU bleibt Öl mit 37 Prozent. Sein Anteil ging seit 1999 jedoch leicht zurück. Gas deckt den Energiebedarf der EU zu 24 Prozent und hat damit seinen Anteil leicht gesteigert, während der Anteil von Kernenergie nahezu unverändert bei ungefähr 14 Prozent liegt.

Im Jahr 2009 blieb Öl die Hauptenergiequelle in der EU27, mit einem Anteil von 37% am gesamten Bruttoinlandsenergieverbrauch1. Jedoch gab es während des letzten Jahrzehnts Veränderungen im Energiemix des Bruttoinlandsenergieverbrauchs. Der Anteil der erneuerbaren Energien hat sich nahezu verdoppelt, von 5% am gesamten Bruttoinlandsenergieverbrauch im Jahr 1999 auf 9% im Jahr 2009, während sich der Anteil von Gas von 22% auf 24% erhöhte. Der Anteil der Kernenergie blieb in diesem Zeitraum nahezu unverändert bei 14%, während er für Öl von 39% auf 37% sank und sich für feste Brennstoffe von 18% auf 16% verringerte.

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, aus Anlass der EU-Woche für nachhaltige Energie veröffentlicht, die vom 11. bis 15. April 2011 stattfindet und Energieeffizienz und erneuerbare Energien fördert.

Erneuerbare Energien sind in Lettland und Schweden die Hauptenergiequelle

Öl hat einen Anteil von mehr als der Hälfte des Energieversorgung in Malta (100% des gesamten Bruttoinlandsenergieverbrauchs), Zypern (96%), Luxemburg (63%), Griechenland (55%), Irland (52%) und Portugal (50%). Die höchsten Anteile von Gas wurden in den Niederlanden (43%), Italien und dem Vereinigten Königreich (je 38%) sowie Ungarn (36%) beobachtet. Die größten Anteile von festen Brennstoffen wurden in Estland (58%), Polen (54%), der Tschechischen Republik (41%) und Bulgarien (36%) verzeichnet, von Kernenergie in Frankreich (40%), Litauen (34%) und Schweden (29%) und von erneuerbaren Energien in Lettland (36%), Schweden (34%), Österreich (27%) und Finnland (23%).

Größte Anstiege des Anteils erneuerbarer Energien in Dänemark, Schweden, Deutschland und Portugal

Erneuerbare Energien umfassen Wasserkraft, Windenergie, Biomasse, geothermische und Solarenergie. Alle Mitgliedstaaten verzeichneten zwischen 1999 und 2009 Anstiege des Anteils erneuerbarer Energien bei der Energieversorgung, und die größten Anstiege gab es in Dänemark (von 8% des gesamten Bruttoinlandsenergieverbrauchs im Jahr 1999 auf 17% im Jahr 2009), Schweden (von 27% auf 34%), Deutschland (von 2% auf 8%), Portugal (von 13% auf 19%), der Slowakei (von 3% auf 7%), Österreich (von 23% auf 27%), Lettland (von 32% auf 36%), Spanien (von 5% auf 9%), Slowenien (von 9% auf 13%) und Ungarn (von 3% auf 7%).

Die vollständigen Zahlen für alle 27 EU-Staaten finden Sie hier.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/pm/erneuerbare-energien-auf-dem-vormarsch