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Landeswettbewerb RegioWIN: 21 Leuchtturmprojekte überzeugen

21 Leuchtturmprojekte aus elf baden-württembergischen regionalen Entwicklungskonzepten wurden am 23. Januar 2015 als Abschluss der zweiten Phase des Wettbewerbs RegioWIN prämiert. So unterschiedlich die Regionen, so verschieden waren die prämierten Ansätze, den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu verbessern. Gleich elf Leuchtturmprojekte sind den Gebieten Gesundheit und Bioökonomie zuzuordnen, was den Stellenwert beider Ansätze in Baden-Württemberg nachdrücklich bestätigt.

Der Landeswettbewerb RegioWIN zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit (W) in den Regionen Baden-Württembergs durch Innovation (I) und Nachhaltigkeit (N) zu verbessern und damit zu einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung beizutragen.

Der Wettbewerb wurde vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Anfang 2013 ausgeschrieben.

RegioWIN-Wettbewerb - Prämierung nach Phase 2

Alle elf eingereichten Entwicklungskonzepte wurden prämiert, sodass diese Regionen künftig die Qualitätsbezeichnung "WINregion" führen dürfen. Außerdem konnten von 61 ausgearbeiteten Leuchtturmprojekten 21 Ansätze die Jury überzeugen. Jede der elf prämierten WINregionen konnte sich mit mindestens einem Leuchtturmprojekt durchsetzen und durch Konzeptstärke überzeugen. Sowohl die elf Entwicklungskonzepte der Regionen wie auch die ausgewählten 21 Leuchtturmprojekte wurden am 23. Januar 2015 in Stuttgart vom baden-württembergischen Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid, dem Minister für Ländlichen Raum Alexander Bonde und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ausgezeichnet.

Besonders erfreulich: Gleich 11 Leuchtturmprojekte sind den Gebieten Gesundheit und Bioökonomie zuzuordnen, was den Stellenwert beider Ansätze in Baden-Württemberg nachdrücklich verdeutlicht. Diese Leuchtturmprojekte reichen von innovativen Zentren in modernen Kompetenzbereichen wie Medizintechnik, Biotechnologie, Energietechnik und Ressourcenschonung bis hin zu Forschungscampusse im Bereich Biomedizintechnik oder den Life Sciences.

Bis Januar 2016 haben die prämierten 21 Leuchtturmprojekte nun die Möglichkeit, eine Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zu beantragen. Die Förderung aus EFRE-Mitteln beträgt mindestens 100.000 Euro und maximal 5 Millionen Euro pro Leuchtturmprojekt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die EFRE-Förderung mit Landesmitteln aufgestockt werden. „68 Millionen Euro EU-Fördermittel warten nun auf die Regionen", sagte dazu Finanz-und Wirtschaftsminister Nils Schmid.


Die Gewinner

Die BIOPRO stellte den WINregionen drei Fragen zu Ihren Leuchtturmprojekten: Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt? Welche Bedeutung hat das Projekt für Ihre Region? Welche Bedeutung hat das Projekt für Baden-Württemberg? Die eingegangenen Antworten der WINregionen stehen Ihnen unten zur Verfügung.

WINregion Bodenseekreis 
•   Projekt: Competenzzentrum Campus Fallenbrunnen
•    Projekt: Überbetriebliche Forschungseinrichtung „BodenseeInnovativ“

WINregion Konstanz-Sigmaringen
•    Projekt: Innovationszentrum Wasser & Energie
•    Projekt: Innovationscampus Sigmaringen (Innocamp)

WINregion Metropolregion Rhein-Neckar
•    Projekt: Business Development Center Medizintechnologie
•    Projekt: Business Development Center Organische Elektronik

WINregion Neckar-Alb
•    Projekt: Nanoanalytikzentrum von Materialien, Werkstoffen und Oberflächen
•    Projekt: Forschungscampus BioMedTech

WINregion Nordschwarzwald
•   Projekt: RegioHOLZ Nordschwarzwald
•   Projekt: Zentrum für Präzisionstechnik Pforzheim-Nordschwarzwald

WINregion Ostalbkreis
•   Projekt: Zentrum für Nachhaltigkeit: Ressourcenschonung, Umwelt,
                  CO2-Reduzierung
•   Projekt: Europäische Ausbildungs- und Transferakademie für junge Erwachsene

WINregion Schwabenbund (württembergischer Teil)
•   Projekt: Innovations- und Technologietransferzentrum Biotechnologie und
                  Energie-/Gebäudesysteme

WINregion Region Schwarzwald-Baar-Heuberg
•   Projekt: Innovations- und Technologietransferzentrum Medizintechnik
•   Projekt: Forschungs- und Transferzentrum mikromedizinische Fertigung

WINregion Region Stuttgart
•   Projekt: Mobilitätsplattform
•   Projekt: Mobilitätspunkte

WINregion Region Südlicher Oberrhein
•   Projekt: Vernetzte energieeffiziente Industrieparks
•   Projekt: Innovationszentrum für Energietechnik

WINregion TechnologieRegion Karlsruhe
•   Projekt: Regionaler Mobilitätsverbund (RegioMOVE)
•   Projekt: Eco-friendly experimental urban logistics campus (efeuCampus)

WINregion Bodenseekreis

Projekt: Competenzzentrum Campus Fallenbrunnen

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojektes und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Auf dem ehemaligen Kasernengelände Fallenbrunnen in Friedrichshafen haben sich seit dem Jahr 1995 schrittweise wichtige Wissenschaftseinrichtungen der Region niedergelassen. Mit dem Competenzzentrum soll ein Raum geschaffen werden für Wissensaustausch und Kooperationen unter innovationsorientierten Einrichtungen der Region, die wiederum die Verbindungen in die Region hinaus zu den bereits ansässigen (kleinen und mittelständischen) Unternehmen sowie zu Unternehmensneugründungen stärken.
Gleichzeitig wird das Competenzzentrum auch Raum für neue Initiativen bieten, wie zum Beispiel für BodenseeInnovativ. Zusätzlich können hier auch Nutzflächen für technologieorientierte Spin-offs/Start-ups zur Verfügung gestellt werden, die von der räumlichen Nähe zu den anderen Einrichtungen auf dem Campusgelände Fallenbrunnen profitieren.
Der Bau mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 10 Millionen Euro soll durch den Projektträger, die Stadt Friedrichshafen (Stabsstelle Wirtschaftsförderung) erfolgen.

Welche Bedeutung hat das Projekt für die Region?
Durch die räumliche Nähe der verschiedenen Wissensträger in und um das Competenzzentrum wird ein Kristallisationspunkt für das regionale Innovationssystem geschaffen. Insgesamt ergeben sich somit folgende regionale Wirkungen:

  • Schaffung neuer Flächen für innovationsorientierte Aktivitäten (Nutzfläche von 2.500 m2)
  • Gebäude des Competenzzentrums als Kristallisationspunkt regionaler innovationsorientierter Einrichtungen
  • Schaffung neuer Räume/Flächen und Angebote für Spin-offs/Start-ups und damit Stärkung des regionalen Gründungsgeschehens
  • Unterstützung neuer Kooperationsformen der innovationsorientierten Einrichtungen der Region
  • Angebot einer niederschwelligen, sichtbaren Innovationsunterstützung für KMU
  • Intensivierung der Innovationsaktivitäten von regionalen KMU
  • Beitrag zur Etablierung des Campus Fallenbrunnen als regionaler Wissenspark und Impulsgeber
  • Reduktion des Nutzungsdrucks auf die regionalen Freiflächen durch Innenentwicklung und Umnutzung vorhandener Brachflächen

Welche Bedeutung hat das Projekt für Baden-Württemberg insgesamt?
Beide Leuchtturmprojekte der WINregion Bodenseekreis werden über die Region hinaus ihre Wirkung entfalten. Die an den Projekten beteiligten Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsorganisationen und Unternehmen sind nicht nur in der Region, sondern auch in ganz Baden-Württemberg aktiv und verflochten. Dies betrifft nicht nur die Nutzung von Forschungsergebnissen, sondern auch den Austausch über vertikale und horizontale Kooperationsbeziehungen. Darüber hinaus sind Organisationen auch außerhalb der Region eingeladen, sich aktiv in die Projekte einzubringen.

Ansprechpartner:
Benedikt Otte
Geschäftsführer
Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH (WFB)
Tel.: 07541/38588-0
E-Mail: info(at)wf-bodenseekreis.de

Projekt: Überbetriebliche Forschungseinrichtung „BodenseeInnovativ“

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojektes und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Die betrieblichen Innovationsanstrengungen in der Region sollen durch eine überbetriebliche Forschungseinrichtung ergänzt werden, die einerseits durch die Kooperationspartner überbetriebliche Forschungsprojekte im Bereich der technologieorientierten Systemforschung durchführt und andererseits eine branchenübergreifende Innovationsplattform bietet, um sie mit relevanten Wissensquellen inner- und außerhalb der Region zu vernetzen. Ziel ist es, BodenseeInnovativ in den Räumlichkeiten des Competenzzentrum Campus Fallenbrunnen anzusiedeln. Das geschätzte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 5 Millionen Euro.

Grundsätzlich befasst sich die Forschungseinrichtung für technologieorientierte Systemforschung mit der Optimierung von Gesamtsystemen. Aufgrund der Branchenstruktur des Bodenseekreises sind insbesondere die Anwendungsfelder Leichtbau, dezentrale Energieversorgung, Mobile IT, Big Data, Elektromobilität und Embedded Software von Interesse. Dabei sollen Großunternehmen in der Prozess- und Organisationsinnovation mit KMU zusammenzuarbeiten.

Projektträger ist das IWT Wirtschaft und Technik GmbH, Friedrichshafen. Zu einer Kooperation im Rahmen von BodenseeInnovativ haben sich bereit erklärt: Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK), Zeppelin Universität (ZU), Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH (WFB) und die Unternehmen Airbus DS GmbH, Diehl Aerospace GmbH, Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH, Rolls-Royce Power Systems/MTU Friedrichshafen GmbH, Zeppelin GmbH, ZF Friedrichshafen AG.
Die Kooperationspartner sind entweder Teil des vorgesehenen Konsortiums oder bringen sich bei der inhaltlichen Konzeption sowie anlassbezogen bei bestimmten Projekten ein.

Welche Bedeutung hat das Projekt für die Region?
Durch Kooperationen sollen die regional ansässigen wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen mit den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Unternehmen vernetzt werden. Über die Kooperationspartner können Innovationsketten von der Grundlagenforschung bis zur Nachfrageseite entstehen. Zusätzlich sollen attraktive Arbeits- und Promotionsstellen geschaffen werden. Flankierend kann eine Fördermittelberatung etabliert werden. Hierdurch soll die Innovationskraft der Region langfristig gestärkt werden.

Insgesamt ergeben sich somit folgende regionalen Wirkungen:

  • Aufbau überregionaler Forschungskompetenzen
  • Aufbau einer Cross Industry-Innovationsplattform
  • Schaffung von technologischen FuE-Arbeitsplätzen in der Region
  • Schaffung von technologisch orientierten Promotionsstellen in der Region
  • Stärkung des Anteils an innovationsorientierten Unternehmen
  • Intensivierung der Innovationsaktivitäten der regionalen KMU
  • Stärkung der Wettbewerbssituation regionaler Unternehmen durch die vorausschauende Bearbeitung einer relevanten Themenstellung
  • Beitrag zur Sicherung eines qualifizierten Arbeitskräftepotenzials in der Region

Welche Bedeutung hat das Projekt für Baden-Württemberg insgesamt?
Beide Leuchtturmprojekte der WINregion Bodenseekreis werden über die Region hinaus ihre Wirkung entfalten. Die an den Projekten beteiligten Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsorganisationen und Unternehmen sind nicht nur in der Region, sondern auch in ganz Baden-Württemberg aktiv und verflochten. Dies betrifft nicht nur die Nutzung von Forschungsergebnissen, sondern auch den Austausch über vertikale und horizontale Kooperationsbeziehungen. Darüber hinaus sind Organisationen auch außerhalb der Region eingeladen, sich aktiv in die Projekte einzubringen.

Ansprechpartner:
Benedikt Otte
Geschäftsführer
Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH (WFB)
Tel.: 07541/38588-0
E-Mail: info(at)wf-bodenseekreis.de


WINregion Konstanz-Sigmaringen

Projekt: Innovationszentrum Wasser & Energie

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojektes und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Die Zielsetzung und die damit verbundene Aufgabenstellung beinhalten eine Optimierung von Wassernutzungsprozessen und des damit verbundenen Energieverbrauchs beziehungsweise den damit verbundenen Möglichkeiten zur Energiegewinnung. Außerdem die Unterstützung der Innovationskraft von Unternehmen beziehungsweise eine Erschließung des Innovationspotenzials auf Seiten der Unternehmen, Steigerung der Energieeffizienz, weitere Verbesserung der Wasserqualität des Bodensees durch:

  1. Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum effizienteren Einsatz von Wasserressourcen und der damit verbundenen Einsparung von Energie (vor allem in betrieblichen Prozessen); Erkennung neuer Wassertechnologien (das Innovationszentrum als „Innovationsscout“); Kommunikation und Beratung zu neuen gesetzlichen Regelungen.
  2. Transfer von bereits an Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickelten Innovationen in Unternehmen; Unterstützung bei der Entwicklung anwendungs- beziehungsweise marktfähiger Anlagen und Produkte.
  3. Projektentwicklungen im Bereich Wasser und Energie; Ökotoxikologische Gutachten im Bereich Altlastensanierung; Beratung und Entwicklung von Verfahren und Messmethoden im Bereich des Gewässerschutzes zusammen mit Unternehmen und Hochschulen; Fördermittelberatung
  4. Entwicklung neuer Verfahren und Produkte in (zeitlich befristeten) Expertengruppen aus Mitarbeitern von Unternehmen und Hochschulen; Gründung einer solchen „Fokusgruppe“ auf Bitte eines Unternehmens mit einer bestimmten Frage-/Problemstellung.

Kooperationspartner: Limnologisches Institut der Universität Konstanz, LimCo International Konstanz, Ingenieurbüro Energie und Innovation (E&I) Aach, IHK Hochrhein-Bodensee, IHK Bodensee-Oberschwaben.

Welche Bedeutung hat das Projekt für die Region?
Die Zielgruppen für das Innovationszentrum sind vor allem KMU und kommunale Einrichtungen aus wasserprozesstechnisch relevanten Branchen mit Beratungsbedarf zu Möglichkeiten der Ressourceneinsparung durch Prozessoptimierung, mit Bedarf an innovativen Lösungen zur Verringerung des prozesstechnischen Wasser- und Energieverbrauchs oder mit Beratungsbedarf in den Bereichen Wasser und Energie. Außerdem dient das Zentrum als Ansprechpartner für Anbieter von Anlagen, Maschinen oder von Mess-, Steuer- und Regeltechnik, die innovative Lösungen zur Verringerung des Wasser und Energieverbrauchs entwickelt haben, genauso wie für Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die bereits entwickelte Innovationen in marktfähige Produkte umsetzen wollen.

Welche Bedeutung hat das Projekt für BW insgesamt?
Beide Leuchtturmprojekte der WINregion Konstanz-Sigmaringen wurden in besonderer Weise durch die Jury gelobt. Dies zeugt von der innovativen Vision die diesen zugrunde liegt, von der auch das Land BW profitiert. Die erfolgreiche Umsetzung und damit verbundene Vorbildfunktion wird anderen Regionen ein Beispiel geben. Das Thema Wasser wird immer zentraler, insbesondere ist eine nachhaltige Nutzung von Wasser, nicht nur für den Bodensee als Europas größter Trinkwasserspeicher, sondern in Baden-Württemberg und auch national von besonderer Bedeutung. Zudem leistet das Projekt auf EU-Ebene einen Beitrag zur Donauraumstrategie.

Ansprechpartner:
Thorsten Leupold
Geschäftsführer
Bodensee Standort Marketing GmbH
Tel.: 07531/800-1140
E-Mail: thorsten.leupold(at)b-sm.com

Projekt: Innovationscampus Sigmaringen (Innocamp)

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojektes und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Die Zielsetzung und damit verbundene Aufgabenstellung umfassen die Errichtung eines komplexen Innovationszentrums auf der Grundlage einer Modellfabrik, einem Technologie- und Gründerzentrum sowie einer Akademie mit Schwerpunkt auf den Themen energie- und ressourceneffiziente Produktion, nachhaltige Energiewirtschaft und Life-Sciences.
Gemeinsame Projekte zwischen der ansässigen mittelständischen Industrie und der geplanten Modellfabrik sowie hochwertige Neugründungen sollen helfen, diese Potenziale weiter zu aktivieren und zugleich den Raum wertschöpfungsseitig auf eine noch breitere Grundlage stellen. Weiter soll eine Stärkung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen und Begleitung innovativer Gründungsvorhaben und eine damit verbundene Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit unterstützt werden. Dies geschieht unter anderem durch einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräfteangebots sowie durch die Förderung von Talenten.
Kooperationspartner: Hochschule Albstadt-Sigmaringen, IHK Bodensee-Oberschwaben.

Welche Bedeutung hat das Projekt für die Region?

  1. Unternehmen aus den LK KN und Sigmaringen im Rahmen innovativer kooperativer Entwicklungsprojekte mit dem Ziel der einer weiteren Stärkung deren Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.
  2. Studierende beziehungsweise AbsolventInnen der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, die im Technologie- und Gründerzentrum an die Gründung einer selbstständigen Existenz herangeführt werden und in der Etablierungsphase intensiv unterstützt werden.
  3. Innovative Ausgründungen insbesondere aus dem industriellen Umfeld, um hier Fachkräften mit innovativen technischen Ansätzen eine passende Startplattform zu bieten.
  4. Hochwertige innovative Gründungen anderweitigen Ursprungs.
  5. Weiterbildungsangebote der Akademie richten sich zudem an Beschäftigte aus dem Raum und auch an Absolventen und Beschäftigte aus dem Bundesgebiet und dem Ausland.

Welche Bedeutung hat das Projekt für Baden-Württemberg insgesamt?
Beide Leuchtturmprojekte der WINregion Konstanz-Sigmaringen wurden in besonderer Weise durch die Jury gelobt. Dies zeugt von der innovativen Vision die diesen zugrunde liegt, von der auch das Land BW profitiert. Die erfolgreiche Umsetzung und damit verbundene Vorbildfunktion wird anderen Regionen ein Beispiel geben. Das Thema Wasser wird immer zentraler, insbesondere ist eine nachhaltige Nutzung von Wasser, nicht nur für den Bodensee als Europas größter Trinkwasserspeicher, sondern in Baden-Württemberg und auch national von besonderer Bedeutung. Zudem leistet das Projekt auf EU-Ebene einen Beitrag zur Donauraumstrategie.

Ansprechpartner:
Herr Giehmann
E-Mail: giehmann(at)sigmaringen.de


WINregion Metropolregion Rhein-Neckar

Projekt: Business Development Center Medizintechnologie

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojektes und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Das BDC Medizintechnologie wird durch den Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim errichtet und später durch eine städtische Gesellschaft betrieben. Es bildet den ersten Baustein und Kristallisationspunkt des Mannheim Medical Technology Campus, der unmittelbar an den Campus der Universitätsmedizin Mannheim angrenzt. Raumprogramm und -ausstattung des BDC sind auf die besonderen Anforderungen von Start-ups und KMU im Medizintechnologie-Sektor zugeschnitten - ergänzt durch spezialisierte Beratungseinheiten für Clinical Advisory, Market Access/Health Technology Assessment, Marktforschung/Vertrieb sowie Technology Transfer/Public-Private-Academic Collaboration.
Die Routineversorgung eines Maximalversorgers mit 1.400 Betten, medizinische Forschungseinrichtungen und weitere Partner für die Produktentwicklung, wie zum Beispiel das Institut für Medizintechnologie, die Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin- und Biotechnologie der Fraunhofer-Gesellschaft und auch das Gründungs- und Kompetenzzentrum Medizintechnologie CUBEX41 mit integriertem Experimental-OP sind in weniger als fünf Minuten fußläufig erreichbar. Ein solcher markt- und wertschöpfungsorientierter Ansatz in dieser räumlichen Konzentration ist in dieser Form einzigartig und ermöglicht Unternehmen eine effiziente Produktentwicklung und nachhaltige Vermarktung.  

Welche Bedeutung hat das Projekt für ihre Region?  
Das BDC Medizintechnologie führt als Gründungs- und Kompetenzzentrum der Medizintechnologie den zielgruppenorientierten, umfassenden Unterstützungsansatz der Existenzgründungs- und Technologieförderung des Mannheimer Modells konsequent fort und leistet damit einen entscheidenden und direkten Beitrag zur Umsetzung des Handlungsziels im Entwicklungskonzept der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN): „Die MRN entwickelt sich zu einer der führenden Innovations- und Gründerregionen in Deutschland.“

Welche Bedeutung hat das Projekt für BW insgesamt?  
Mit dem BDC Medizintechnologie wird ein strategisches Spezialisierungs- und Wachstumsfeld des Landes passgenau verstärkt und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes im nationalen und internationalen Standortwettbewerb erhöht. Die dort erwarteten Versorgungsfeld- und Technologieschwerpunkte ergänzen und verstärken die Schwerpunkte andernorts in Baden-Württemberg.    

Ansprechpartner:
Dr. Elmar Bourdon
Clustermanager Medizintechnologie
Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung
Tel.: 0621/293-2155
E-mail: elmar.bourdon(at)mannheim.de

Leuchtturmprojekt: Business Development Center Organische Elektronik

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Das Leuchtturmprojekt Business Development Center Organic Electronics auf den Patton Barracks ermöglicht den Bau eines Gründer- und Technologiezentrums, das exakt auf die Bedürfnisse seiner künftigen Nutzer zugeschnitten wird.
Die Konversionsfläche Patton Barracks liegt in fußläufiger Nähe zu den Forschungs- und Entwicklungsflächen des seit 2009 in Heidelberg beheimateten Spitzenclusters Forum Organic Electronics und der in diesem Zusammenhang gegründeten InnovationLab GmbH. Hier arbeiten heute schon rund 200 Wissenschaftler an organischer Elektronik und kostengünstig zu produzierenden Elektronikbauteilen, die auf flexible Plastikflächen gedruckt werden. Während man im Forum Organic Electronics maßgeblich anwendungsorientiert geforscht hat, wollen wir nun Prototypen und Kleinserien herstellen können.

Welche Bedeutung hat das Projekt für die Region?
Da die Forschung und Entwicklung im InnovatioLab erweitert werden soll, benötigen wir baldmöglichst zusätzliche, spezialisierte Flächen für Start-ups und Spin-offs in unmittelbarer Nachbarschaft. Das Projekt ermöglicht den Bau geeigneter Flächen, Reinräume, Labore, Produktionsflächen und Büros, um die Wertschöpfungskette in Richtung Markt zu verlängern. Mit dem nun angedachten Schwerpunkt Organic Electronics in dem Neubau wird der seit sechs Jahren wachsende Forschungs- und Industrieschwerpunkt in Heidelberg in seiner Entwicklung unterstützt.

Welche Bedeutung hat das Projekt für BW insgesamt?
Mit dem Bau eines sogenannten Business Development Center Organic Electronics setzen wir die 1984 mit Gründung des Technologieparks Heidelberg gestartete Strategie zur Förderung und Anwendung innovativer Technologien durch Start-ups und mittelständische Unternehmen konsequent fort. Das Projekt setzt die konsequente Unterstützung des Spitzenclusters Organische Elektronik fort und fördert den Ausbau der jungen und innovativen Branche „Gedruckte und Organische Elektronik“, die umweltentlastende und energiesparende Elektronik für die breite Öffentlichkeit zugänglich machen wird.
 
Ansprechpartner:

Dr. André Domin
Geschäftsführer
Technologiepark Heidelberg GmbH
Tel.: 06221/5025715
E-Mail: andre.domin(at)heidelberg.de


WINregion Nordschwarzwald

Projekt: RegioHOLZ Nordschwarzwald

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Ziel des Leuchtturmprojekts RegioHOLZ ist die Schaffung einer innovativen Plattform für die Vernetzung der Holzbranche in der Region. Die enge Verzahnung von Unternehmen, Institutionen und wissenschaftlichen Einrichtungen rückt dabei die Vorteile von Holz als innovativer Bau- und Werkstoff mit einem starken regionalen Moment in den Vordergrund.
Die Initiative RegioHOLZ ist sehr breit aufgestellt und sämtliche „holzaffinen“ Akteure in der Region vernetzen. Die Partner beim Projekt RegioHOLZ sind holzbe- und verarbeitende Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen bis hin zum holznahen Maschinenbau und der Beschlagindustrie. Denkbar sind auch Partner aus dem Bereich der waldbesitzenden Kommunen, Privatwaldbesitzer sowie Behörden und Institutionen.

Welche Bedeutung hat das Projekt für Ihre Region?
Die Initiative RegioHOLZ soll als Weiterentwicklung des bestehenden Netzwerks Holz und Möbel die Branche von der Forstwirtschaft bis zur Möbelindustrie vernetzen und Holz als Werkstoff mit regionalen Wurzeln verstärkt in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Außerdem setzt das Projekt RegioHOLZ Schwerpunkte im Bereich der Fachkräfte-Gewinnung und -sicherung durch enge Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und Hochschulen. Damit werden die vorwiegend mittelständischen Unternehmen in ihren Bemühungen um hochqualifizierte Fachkräfte nachhaltig unterstützt.

Welche Bedeutung hat das Projekt für BW insgesamt?
Eine aktive Vernetzung der „Hölzernen Kompetenzen“ ebnet den Weg für den Nordschwarzwald als Modellregion in den Bereichen Holzverwendung und -verwertung, Holzdesign und Werkstoffkompetenz im Herzen Europas. In der höchsten Projektausbaustufe soll ein reales Musterhaus, als multifunktionaler Gebäudekomplex für nachhaltiges und werteorientiertes Bauen in der Region erstellt werden. Es trägt damit als europaweites Innovationszentrum mit Seminaren, Workshops, Messen und wissenschaftlichen Foren maßgeblich dazu bei, die Holzverwendung in der Region und darüber hinaus zu forcieren.

Ansprechpartner:
Holger Rothfuß
Presse/Kommunikation
Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH
Tel.: 07231/1543694
E-Mail: rothfuß(at)nordschwarzwald.de

Projekt: Zentrum für Präzisionstechnik Pforzheim-Nordschwarzwald

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Das Leuchtturmprojekt „Zentrum für Präzisionstechnik (ZPT)“ der Region Nordschwarzwald ist als industrienahe Anlaufstelle mit dem Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert und bietet umfassende wissenschaftliche und technologische Unterstützung bei der Entwicklung von hoch präzisen Produkten und Verfahren. Das Zentrum für Präzisionstechnik richtet sich an die Unternehmen aus dem Bereich der metallverarbeitenden Präzisionstechnik in der Region Nordschwarzwald, insbesondere Mitgliedsunternehmen des Clusters „Hochform“.

Welche Bedeutung hat das Projekt für ihre Region?
Das ZPT dient somit als innovative Plattform zum intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie und hilft bei der Vernetzung verschiedener Kompetenzen, wie der Werkstoffentwicklung und -optimierung, der Prüfung und Analyse von Werkstoffen sowie bei der Optimierung von Fertigungsprozessen. Das Regionale Entwicklungskonzept der Region Nordschwarzwald definiert die nachhaltige Stärkung der Kompetenzbranchen, also auch der Präzisionstechnik, als mittel- und langfristiges Ziel. Das Zentrum für Präzisionstechnik besetzt durch seine funktionale Rolle auch bei der Stärkung des Gründungsgeschehens in diesem Wirtschaftszweig eine Schlüsselposition.

Welche Bedeutung hat das Projekt für BW insgesamt?

In der gesamten Region Nordschwarzwald, insbesondere jedoch in Pforzheim und dem Enzkreis, konzentrieren sich sehr stark innovative und hochspezialisierte Unternehmen der Präzisionstechnik. Eine stärkere Vernetzung dieser Unternehmen gepaart mit der Forcierung der Innovations- und Gründertätigkeit in diesem Wirtschaftsbereich führt zu landesweiten Synergieeffekten. 
 
Ansprechpartner:
Holger Rothfuß
Presse/Kommunikation
Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH
Tel.: 07231/1543694
E-Mail: rothfuß(at)nordschwarzwald.de


WINregion Schwabenbund (württembergischer Teil)

Projekt: Innovations- und Technologietransferzentrum Biotechnologie und Energie-/Gebäudesysteme

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Das Leuchtturmprojekt „Innovations- und Technologietransferzentrum PLUS für Biotechnologie sowie Energie- und Gebäudesysteme an der Hochschule Biberach“ ist ein Netzknoten im „Wissenstransfer[Netzwerk]² des Schwabenbunds“ und zielt auf die Effizienzsteigerung bei der Herstellung von Biopharmazeutika und der biotechnologischen Verarbeitung von Rohstoffen zur Gewinnung von Wertstoffen beziehungsweise erneuerbaren Energieträgern sowie die intelligente Energieversorgung und -verwendung in Produktions- und Bauprozessen ab. Dabei werden auch Reallabore als Erfahrungsräume für technologische Transformationsprozesse für Unternehmen, Bürger, Wissenschaftler und Kommunen etabliert. Das ITZ PLUS beinhaltet auch ein Zentrum für Existenz- und Ausgründungen.
Partner der Hochschule Biberach bei der Verwirklichung des Projekts sind die Stadt Biberach, der Landkreis Biberach und die Industrie- und Handelskammer Ulm.

Welche Bedeutung hat das Projekt für ihre Region?

Mit diesem Projekt wird es gelingen, ein Zentrum für den Innovations- und Technologietransfer im Bereich Biotechnologie sowie Energie- und Gebäudesysteme zu etablieren. Gerade die Biotechnologiebranche ist am Standort Biberach stark und wird von den Möglichkeiten eines intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausches profitieren - sowohl insbesondere im Wachstumssegment von Biopharmazeutika als auch im Bereich der industriellen Biotechnologie. Darüber hinaus helfen Effizienzsteigerungen bei Produktionsprozessen sowie die Entwicklung intelligenter Energieversorgungssysteme, CO2-Emissionen zu verringern, was letztlich unserer Umwelt und dem Klimaschutz dient.
Nicht zuletzt stärkt das Innovations- und Technologietransferzentrum PLUS für Biotechnologie sowie Energie- und Gebäudesysteme an der Hochschule Biberach aber auch die Hochschullandschaft in unserer Region. Hier setzt nicht nur das Leuchtturmprojekt der Hochschule Biberach, sondern das gesamte Regionale Entwicklungskonzept der Region an. Mit der Steigerung des Technologietransfers, dem Aufbau zusätzlicher Hochschulkapazitäten und dem gezielten Aufbau neuer FuE-Kapazitäten wird die Innovationskraft gestärkt. Davon werden vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren, die mit diesen Einrichtungen kooperieren.

Welche Bedeutung hat das Projekt für Baden-Württemberg insgesamt?

Das Leuchtturmprojekt an der Hochschule Biberach verstärkt die Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft einerseits und der Wirtschaft, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen, andererseits. Damit werden die Innovationskraft und letztlich auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft ausgebaut und gestärkt.
Dabei sind die Partizipationsmöglichkeiten keineswegs nur auf Unternehmen aus der Region begrenzt. Das Innovations- und Technologietransferzentrum PLUS steht auch anderen Unternehmen aus Baden-Württemberg offen - eine Kooperation ist auch hier willkommen.

Ansprechpartner:

Dr. iur. Carsten Merten steht als Ansprechpartner bei der Hochschule Biberach zur Verfügung (Tel. 07351/582-224; merten(at)hochschule-bc.de). Bei Fragen zum Regionalen Entwicklungskonzept und zum „Wissenstransfer[Netzwerk]²“, dessen Bestandteil das Leuchtturmprojekt ist, steht Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle als Ansprechpartner zur Verfügung (Tel. 0731/173-112; info(at)ulm.ihk.de).


WINregion Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

Projekt: Innovations- und Technologietransferzentrum Medizintechnik

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Primäres Ziel des Leuchtturmprojekts ist die Schaffung der räumlichen Grundlagen eines Innovationszentrums am Hochschulcampus Tuttlingen. Das Innovationszentrum verfolgt die Zielsetzung, Innovationen und Existenzgründungen in der Region zu stärken. Dieses Ziel wird erreicht, indem Start-up-Ideen aus der Hochschule heraus begleitet und Forschungsanfragen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Hochschule koordiniert und durchgeführt werden. Das operationalisierte Projektziel besteht in der Schaffung von Räumen und Laborflächen für FuE-Tätigkeiten, Transfer, Weiterbildung sowie Präsentationen und damit in der gemäß des regionalen Entwicklungskonzepts erforderlichen Stärkung der FuE-Strukturen in der Region für die Wachstumskerne Medizintechnik, Maschinenbau und Produktionstechnik. Der Fokus liegt auf der Generierung und Begleitung von Innovationsprozessen, die zu Marktinnovationen und zu Existenzgründungen führen. Die Einbettung in die innovative Forschungsumgebung der Hochschule und ein umfassendes Beratungsangebot für Gründer sorgen für ein solides und schnelles Wachstum von Start-up-Unternehmen in der Aufbauphase.
Projektträger: Hochschule Furtwangen
Kooperationspartner: Stadt Tuttlingen, Landkreis Tuttlingen, Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein e.V. (stellvertretend für über 100 Firmen aus der Region), Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg, MedicalMountains AG

Welche Bedeutung hat das Projekt für Ihre Region?
Mit dem Leuchtturmprojekt und der damit verbundenen gezielten Stärkung des regionalen Schlüsselthemas Medizintechnik wird insbesondere die Zukunftsfähigkeit des in der Region überaus bedeutenden Wirtschaftsbereichs des Produzierenden Gewerbes gesichert und im Hinblick auf die zukünftig zunehmend wichtiger werdende internationale Wettbewerbsfähigkeit weiterentwickelt. Das Projekt knüpft an den hohen Kompetenzen der Region im Bereich Medizintechnik an. Solche wirtschaftsnahen Innovationsinfrastrukturen sowie Maßnahmen, die neue und kooperative Innovationsmethoden erproben sowie dem Fachkräftemangel durch innovative oder modellhafte Infrastrukturen für Qualifizierung begegnen, tragen nachhaltig zum Erhalt der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaftseinrichtungen sowie zum Wissens- und Innovationstransfer in KMU bei. Nutzer der Einrichtung sind demnach die Hochschule Furtwangen University, kleine und mittelständische Unternehmen sowie regionale Einrichtungen (zum Beispiel IHK und MedicalMountains AG).

Welche Bedeutung hat das Projekt für Baden-Württemberg?

Das Projekt ist auf den landesweit bedeutenden produzierenden Sektor ausgerichtet. Somit kann sich die Region als Leistungsträger für das von einem hohen Industriebesatz geprägte Land Baden-Württemberg etablieren und einen wichtigen Beitrag zur Landeswertschöpfung leisten. Die Schaffung neuer Innovationsinfrastrukturen ist auch im Operationellen Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Baden-Württemberg 2014-2020 als eine der prioritären Maßnahmen unter dem Spezifischen Ziel 1 „Stärkung der Forschungskapazitäten der angewandten Wissenschaft und der Spitzenforschung sowie der Innovationskapazitäten in den Spezialisierungsfeldern Baden-Württembergs“ aufgeführt. Dieses Ziel knüpft an das landespolitische Ziel „Innovation“ an und ist auf die Bausteine „Forschungs- und Innovationsinfrastruktur“ sowie „Wissensentwicklung, Wissens- und Technologietransfer, Vernetzung“ des Innovationssystems des Landes fokussiert. Diese innovationspolitische Orientierung des Projekts unterstützt konsequent die Zielsetzung der baden-württembergischen Innovationsstrategie und generiert damit auch einen hohen Mehrwert für die Strategie Europa 2020.

Ansprechpartner:

Herr Prof. Dr. Ulrich Mescheder
Prorektor für Forschung und Entwicklung
Hochschule Furtwangen
Tel.: 07723/920-2232
E-Mail: mes(at)hs-furtwangen.de

Projekt: Forschungs- und Transferzentrum mikromedizinische Fertigung „MesAssembly“

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Das Angebot richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich Medizintechnik und stärkt das produzierende medizintechnische Gewerbe durch die Beschleunigung von Innovationen und die Minimierung von Investitionsrisiken. Das im Projektverlauf aufzubauende Dienstleistungsspektrum wird Beratungen zur Entwicklung und Zulassung miniaturisierter medizintechnischer Systeme, die Konzeption von Systemen und Komponenten, die Fertigung von Mustern (Proof of Concept), die Fertigung von Vorserien (Zulassungsmuster) sowie die Fertigung von Kleinserien (klinische Erprobung) umfassen. Der Förderzeitraum endet im Jahr 2019 damit, dass die ersten neuen Medizinprodukte, deren Konzeption, Entwicklung und Fertigung von Anfang an durch MedAssembly begleitet wurde, zulassungsreif sind. Dazu soll die vorhandene Fertigungsinfrastruktur am HSG-IMIT erweitert und medizintechnisch angepasst werden.
Projektträger: Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft e.V. (HSG-IMIT)

Welche Bedeutung hat das Projekt für ihre Region?

Mit dem Leuchtturmprojekt und der damit verbundenen gezielten Stärkung der regionalen Schlüsselthemen Mikro- und Medizintechnik wird insbesondere die Zukunftsfähigkeit des in der Region überaus bedeutenden Wirtschaftsbereichs des produzierenden Gewerbes gesichert und im Hinblick auf die zukünftig zunehmend wichtiger werdende internationale Wettbewerbsfähigkeit weiterentwickelt. Das Projekt verspricht daher eine überaus positive Auswirkung auf die Regionalentwicklung. Es besteht eine starke wirtschaftliche Nachhaltigkeit durch Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze in einem ländlichen Raum mit engem Bezug zu den Zukunftsthemen Mikro- und Medizintechnik. Das vorgelegte Konzept besitzt ein hohes Innovationspotenzial im Bereich des Technologietransfers und der Sicherung attraktiver Arbeitsplätze. Dadurch wirkt es als Katalysator für die Bildungs- und Forschungslandschaft der Region und schafft ein günstiges Klima für Existenzgründungen. Somit trägt das Projekt nachhaltig zum Erhalt der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Region sowie zum Wissens- und Innovationstransfer in den KMU bei. Nutzer der Einrichtung sind demnach KMU im Bereich der Medizintechnik.

Welche Bedeutung hat das Projekt für Baden-Württemberg insgesamt?

Das Projekt ist auf den landesweit bedeutenden produzierenden Sektor ausgerichtet. Somit kann sich die Region als Leistungsträger für das von einem hohen Industriebesatz geprägte Land Baden-Württemberg etablieren und einen wichtigen Beitrag zur Landeswertschöpfung leisten. Die Schaffung neuer Innovationsinfrastrukturen ist auch im Operationellen Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Baden-Württemberg 2014-2020 als eine der prioritären Maßnahmen unter dem Spezifischen Ziel 1 „Stärkung der Forschungskapazitäten der angewandten Wissenschaft und der Spitzenforschung sowie der Innovationskapazitäten in den Spezialisierungsfeldern Baden-Württembergs“ aufgeführt. Dieses Ziel knüpft an das landespolitische Ziel „Innovation“ an und ist auf die Bausteine „Forschungs- und Innovationsinfrastruktur“ sowie „Wissensentwicklung, Wissens- und Technologietransfer, Vernetzung“ des Innovationssystems des Landes fokussiert. Diese innovationspolitische Orientierung des Projekts unterstützt konsequent die Zielsetzung der baden-württembergischen Innovationsstrategie und generiert damit auch einen hohen Mehrwert für die Strategie Europa 2020.

Ansprechpartner:
Herr Dr. Stephan Karmann
HSG-IMIT
Tel.: 07721/943133
E-Mail: stephan.karmann(at)hsg-imit.de


WINregion Region Stuttgart

Projekt: Mobilitätsplattform

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Durch das Projekt „Mobilitätsplattform“ wird eine Datenplattform geschaffen, in die regionale Verkehrsdaten zentral eingespeist werden. Als multimodales Auskunftssystem führt sie bislang separat verarbeitete Daten zusammen. Dies ist die Basis, um ein regionales Mobilitätsmanagement einzuführen und eine gemeinsame regionale Verkehrsleitebene einzurichten. Deren Aufgabe soll es sein, Strategien für die Verkehrslage zu entwickeln und Empfehlungen für Kommunen, Region oder Land auszusprechen, damit der Verkehr optimal läuft. Nutzer können sich situationsgemäß für Bahn, Bus oder Auto entscheiden und die bereits vorhandene Verkehrsinfrastruktur - ÖPNV und Individualverkehr - soll effizienter und zuverlässiger nutzbar werden.

Die Federführung liegt beim Verband Region Stuttgart, weitere Kooperationspartner sind die Integrierte Verkehrsleitzentrale der Landeshauptstadt Stuttgart, die Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg, der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH sowie Landkreise und Kommunen der Region Stuttgart.

Welche Bedeutung hat das Projekt für ihre Region?

Neben Pendlern und Reisenden wird die gesamte Region Stuttgart erheblich von diesem Projekt profitieren: Eine effiziente Verkehrsinfrastruktur hilft, Stau, CO2-Emissionen und Lärm zu reduzieren. Dies hat positive Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und die gesamte Wirtschaft.

Welche Bedeutung hat das Projekt für BW insgesamt?

Durch Größe und Komplexität der Region Stuttgart hat das Projekt eine große Strahlkraft, die über die Regionsgrenzen hinausgeht. Eine solche Mobilitätsplattform kann als Good-Practice für andere Regionen dienen, die ähnliche Lösungen suchen.

Kontakt:
presse(at)region-stuttgart.org

Projekt: Mobilitätspunkte

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?

Einmal umsteigen, viele Möglichkeiten: Das Projekt „Mobilitätspunkte“ verknüpft verschiedene Angebote, damit Pendler bestmöglich an ihr Ziel kommen. Durch die sogenannten Mobilitätspunkte an zentralen Umsteigepunkten - das heißt an ausgewählten Bahnhöfen - soll nachhaltige Mobilität für möglichst viele Menschen attraktiv werden. Herzstück des Projekts ist es, verschiedene Services wie Carsharing oder Pedelec-Verleih an einem solchen Mobilitätspunkt zu vernetzen und zu standardisieren. Außerdem sollen die entsprechenden Buchungssysteme für die Kunden kommunenübergreifend zu harmonisiert und wiedererkennbar gemacht werden.
Die Federführung des Projekts liegt beim Verband Region Stuttgart. Zunächst haben die Städte Fellbach, Esslingen, Ludwigsburg, Schorndorf und Eislingen beabsichtigt, ihre Bahnhöfe zu Mobilitätspunkten zu erweitern.

Welche Bedeutung hat das Projekt für ihre Region?
Die ersten Bahnhöfe sind nur der Anfang. Durch den breiten Ausbau und die Harmonisierung intermodaler Angebote im regionalen Roll-Out könnten täglich ca. 400.000 Menschen in der Region von effizienteren Wege und kürzeren -Reisezeiten sowie einem besseren Verkehrsablauf profitieren. Das hat positive Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und die gesamte Wirtschaft.

Welche Bedeutung hat das Projekt für BW insgesamt?
Das Projekt hat nicht nur regionale, sondern auch landesweite Bedeutung. Als Hauptstadtregion können die Mobilitätspunkte als sichtbare Living Labs dienen und Vorbild für andere Regionen sein.

Kontakt:
presse(at)region-stuttgart.org


WINregion Region Südlicher Oberrhein

Leuchtturmprojekt Regionales Zentrum für Energietechnik (RIZ)

Welches Ziel hat das Leuchtturmprojekt und mit welchen Partnern soll es verwirklicht werden?
Das Regionale Zentrum für Energietechnik (RIZ) adressiert mit den Themenfeldern dezentrale Energieversorgung und Energiesystemtechnik sowie effiziente Energieanwendung in Produkten und Prozessen Schlüsseltechnologien der Energiewende. Hier werden Effizienztechnologien in Produkten, Produktionsprozessen und Gebäuden gemeinsam von der Hochschule Offenburg mit regionalen und überregionalen Unternehmen weiterentwickelt. Dabei bringt das Nullenergie-Laborgebäude Forschung, Lehre und Anwendung transparent zusammen und zeigt bereits in der baulichen Gestaltung und anlagentechnischen Aus­rüstung die Energiewende in praktischer Umsetzung.
Die Projektsumme beträgt 10 Millionen Euro, wobei 50 Prozent der Mittel aus dem EU-Fond EFRE, 20 Prozent aus Landesmittel und 30 Prozent der Kosten durch Stifterkreis, Stadt Offenburg und Hochschule, finanziert. Auch viele regionale und überregionale Unternehmen haben Interessensbekundungen abgegeben, als Forschungspartner das RIZ Energie aktiv zu nutzen und so den laufenden Betrieb sicherzustellen.

Welche Bedeutung hat das Projekt für die Region?

Bis heute fehlt am Südlichen Oberrhein eine Forschungsplattform für die mittelständisch geprägte, regionale Industrie aus allen Bereichen der Energieanwendung in Prozessen, Produkten und Gebäuden. In der Region sind aber zahlreiche Anwender und Hersteller dieser Technologien ansässig. Sie benötigen in ihren Innovationsfeldern verstärkt FuE-Leistung, Innovationskraft und Technologietransfer, um im Wettbewerb bestehen und/oder die Führerschaft übernehmen zu können.

Welche Bedeutung hat das Projekt für BW insgesamt?

Das Projekt wird die Energieforschung im Land weiter vorantreiben: Die Hochschule Offenburg hat langjährige Erfahrung in der Abwicklung größerer und anspruchsvoller Forschungsvorhaben und im Projektmanagement und vier fachlich ausgewiesene Forschungsinstitute bündeln die Aktivitäten zentraler Forschungsfelder. Das Institut für Energiesystemtechnik ist hierbei das umsatzstärkste Institut.
Seit vielen Jahren vertreten zahlreiche ProfessorInnen mit vielen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen die Querschnittstechnologie Energie/Umwelt in Themenschwerpunkten wie Ressourceneffizienz in der Produktentwicklung, nachhaltige Energiekonzepte, Wasserstofftechnik, Gasanalytik, Biomasse und energieeffiziente Antriebskonzepte sowie numerische Simulationsverfahren.

Ansprechpartner:
Prof. Alfred Isele
Dekan der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Hochschule Offenburg
Tel.: 0781/205-220
E-Mail: alfred.isele(at)hs-offenburg.de

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/pm/landeswettbewerb-regiowin-21-leuchtturmprojekte-ueberzeugen