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LimCo und GICON stärken Umwelttechnologie im BioLAGO

Ab sofort wird BioLAGO durch Experten im Bereich von Umwelttechnologien erweitert. Das Unternehmen GICON aus Konstanz bietet unter anderem Ingenieurdienstleistungen in allen Phasen der Umsetzung von Bioenergie-Projekten. LimCo International hat sich auf Forschung, Beratung und Lehre auf dem Gebiet der aquatischen Ökotoxikologie spezialisiert und plant zum Jahreswechsel die Ansiedlung am Bodensee.

LimCo-Geschäftsführerin Dr. Almut Gerhardt © Sara Gerhardt

Einer der Schwerpunkte des neuen BioLAGO-Partners LimCo International ist die Entwicklung und Vermarktung von Messtechnik zur Wasserüberwachung. Mit dem „Multispecies Freshwater Biomonitor“ hat LimCo International ein einzigartiges kontinuierliches Frühwarnsystem entwickelt, mit dem alle Medien auf Verunreinigungen untersucht werden können. Dazu gehören neben Boden und Sediment, auch Süß- und Salzwasser. Mit der entwickelten Technologie können diese vollautomatisiert nachgewiesen werden sowie verschmutzungsbedingte Stressreaktionen aller Indikatorarten (von Zooplankton bis Fisch) aufgezeichnet und ausgewertet werden. Mit Hilfe des Toxizitätstests „GamTox“ untersucht LimCo International außerdem Fließgewässer hinsichtlich ihrer ökologischen Situation.

Neu-Ansiedlung am „attraktiven“ Bodensee ab 2011

Zurzeit ist LimCo noch in Norddeutschland beheimatet, wird zum Jahreswechsel seinen Standort an den Bodensee verlegen. „Im Rahmen der neuen rechtlichen Ausrichtung, habe ich mich dann für den sehr aktiven Bodenseeraum entschieden und speziell Konstanz ist als Grenzstadt zur Schweiz strategisch attraktiv“, berichtet Dr. Almut Gerhardt. Auf BioLAGO war sie zunächst über eine Internet-Recherche gestoßen. „Die Motivation dem Netzwerk beizutreten gründet sich auf den sehr guten Eindrücken, die ich bei einer Veranstaltung des Netzwerks gewonnen habe. Ich finde BioLAGO sehr professionell und aktiv“, so Almut Gerhardt. Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern kann sie sich in mehreren Punkten vorstellen: „Bei Gutachten zu Schadstoffwirkungen, z.B. im Zuge der neuen REACH-Gesetzgebung umfassen oft human- und ökotoxikologische Bewertungen, sehe ich Überschneidungen und Synergien mit Firmen aus dem BioLAGO-Verbund“, erklärt die LimCo-Geschäftsführerin.

Stromerzeugung aus Biomasse als Schwerpunkt

Dipl. Biologe Heribert Krämer von GICON © GICON

Der zweite neue Partner der BioLAGO-Familie, die GICON - Großmann Ingenieur Consult GmbH, ist als unabhängiges Consulting- und Engineeringunternehmen Spezialist u.a. in den Bereichen Energie und Umwelt, Boden- und Gewässermanagement, Anlagen- und Genehmigungsplanung, Erkundung und Monitoring sowie Geotechnik und Baumanagement. Schwerpunkt der Konstanzer Niederlassung, die seit November 2010 besteht, bilden Ingenieurdienstleistungen in allen Phasen der Umsetzung von Bioenergie-Projekten – von der Konzeptfindung bis zur Inbetriebnahme und Anlagenoptimierung. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit vielen (inter)nationalen Forschungseinrichtungen umfassende Forschungsleistungen erbracht, um die erforderliche Innovation und der Verfahrensoptimierung in der Biogaserzeugung für Kunden zu gewährleisten und den Stand der Technik mitzubestimmen.

Gemeinsame Vielseitigkeit nutzen

„Gerade durch die Vielseitigkeit des BioLAGO e.V. gibt es so manche Berührungspunkte mit den vielen verschiedenen Arbeitsfeldern der GICON“, erklärt Heribert Krämer, Niederlassungsleiter beim Konstanzer Unternehmen die Hintergründe zum Beitritt im Netzwerk. Neben gemeinsamer Forschung ebenfalls auf internationaler Ebene sieht der Biologe Potential zudem für kommerzielle Verbindungen innerhalb von BioLAGO. „Durch die Größe und Stärke von GICON in bestimmten Arbeitsbereichen wie Umweltgutachten, Sicherheitstechnik, Boden- und Grundwassersanierung und Genehmigungsverfahren ist die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen oder Dienstleistern denkbar“, so Krämer.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/pm/limco-und-gicon-staerken-umwelttechnologie-im-biolago