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Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft zum Durchbruch verhelfen

„Nachhaltigkeit ist das zentrale Entscheidungskriterium unseres Regierungs- und Verwaltungshandelns“, sagten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller bei der Auftaktveranstaltung zur neuen Nachhaltigkeitsstrategie in Stuttgart. „Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, um diesem Prinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zum Durchbruch zu verhelfen.“

Ministerpräsident Kretschmann © Staatsministerium

„Natürliche und finanzielle Ressourcen stehen nicht für immer und ewig in unbegrenztem Umfang zur Verfügung. Wir brauchen daher einen grundlegenden Wandel hin zu einer echten nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen“, betonte Ministerpräsident Kretschmann. Die Unterstützung der Wirtschaft oder von Fachleuten und Experten sei hierbei ebenso unerlässlich wie die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Das Engagement von Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft ist die Basis der Nachhaltigkeitsstrategie. Ich freue mich daher, dass wir heute die Möglichkeit hatten, die neue Strategie 200 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vorzustellen. Ich werde zudem einen Beirat für nachhaltige Entwicklung ins Leben rufen, der sich aus renommierten Wissenschaftlern und gesellschaftlichen Akteuren zusammen setzt und die Landesregierung zu allen Fragen des Themenbereichs beraten wird“, kündigte der Ministerpräsident an.

„Wir wollen die Frage klären, was Nachhaltigkeit konkret für Baden-Württemberg bedeutet“, erläuterte Umweltminister Franz Untersteller. Hierzu werde die Landesregierung klare Ziele definieren und konkrete, überprüfbare Nachhaltigkeits-Indikatoren vorlegen, die eine Aussage über den Stand und Fortschritt der nachhaltigen Entwicklung im Land ermöglichen. In der Umsetzung wird die Nachhaltigkeitsstrategie einen besonderen Schwerpunkt auf die Bereiche „Energie und Klima“, „Ressourcen“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ legen. Zudem seien gezielte Kooperationen mit Unternehmen, Kommunen und Jugendlichen vorgesehen. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürger auch eine Plattform bieten, um die vielfältigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Fragen einer nachhaltigen Lebensweise mitdiskutieren zu können“, so Untersteller weiter.

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