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Vereinte Nationen zeichnen neue „Bionik-Vitrine“ der Universität Freiburg aus

Autoreifen so flexibel wie Gepardpfoten, Messer, die sich wie die Zähne von Nagetieren selbst schärfen oder Folien, die wie ein Gecko an Glas haften bleiben: Wie Wissenschaft und Technik von der Natur profitieren können, zeigt die neue „Bionik-Vitrine“ der Universität Freiburg – und zwar so überzeugend, dass sie als Beitrag zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zur Weltdekade der Vereinten Nationen ausgezeichnet wurde.

Die Bionik-Vitrine gibt Besuchern unter anderem eine Einführung in das Thema, zeigt tierische und pflanzliche Vorbilder für bionische Produkte, stellt die Bionik-Pioniere vor und betrachtet den Zusammenhangs von bionischen Innovationen und nachhaltiger Entwicklung.

Die Vitrine ist in einer Kooperation des Botanischen Gartens und der Zoologischen Sammlung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie des Kompetenznetzes Biomimetik entstanden. Sie ist im Rahmen zweier Staatsexamensarbeiten der Freiburger Biologiestudenten Florian Antony und Florian Mai entwickelt worden. Prof. Dr. Thomas Speck, Direktor des Botanischen Gartens, und Dr. Olga Speck, Managerin des Kompetenznetzes Biomimetik, haben das Projekt wissenschaftlich betreut. Die Idee zu Bionik-Vitrine hatte Stefan Heyl, Akademischer Leiter des Instituts für Biologie I, der sie zusammen mit den Biologen und der Mitarbeiterin Ulrike Hertel in der Sammlung aufgebaut hat. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderrichtlinie BIONA und vom Zoologischen Institut gefördert.

Weitere Informationen über die Vitrine sowie Bilder, Animationen und Filme
aus der Welt der Bionik finden Sie über den Link rechts oben.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/pm/vereinte-nationen-zeichnen-neue-bionik-vitrine-der-universitaet-freiburg-aus