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Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel

Art
Förderprogramm
Einreichungsfrist
Förderung durch
BMUB
Reichweite
Deutschland

Mit der deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) wurde 2008 ein Rahmen für einen mittelfristigen Prozess in der Anpassung an die Folgen des Klimawandels geschaffen. Im Sommer 2011 hat die Bundesregierung einen „Aktionsplan Anpassung“ zur DAS beschlossen. Zentrales Ziel der DAS und des Aktionsplans ist es, die systematische Berücksichtigung der Risiken und Chancen des Klimawandels wie Hitzeperioden, Hochwasser, Starkregenereignisse, Auswirkungen auf Flora und Fauna u.a. in den Planungs- und Entscheidungsprozessen öffentlicher wie privater Akteure anzuregen und zu unterstützen.

Durch den Klimawandel werden sich die Umweltbedingungen künftig dynamischer verändern als bisher bekannt. Unsere Umwelt wird durch den Klimawandel verletzlicher. Planungen und Entscheidungen müssen diese Veränderungen beachten und aufnehmen. Dabei geht die Bundesregierung davon aus, dass der Klimawandel und dessen Folgen die vorausschauende Eigenvorsorge aller Akteure erfordert. Innerhalb dieser Förderbekanntmachung sind ausschließlich Vorhaben förderfähig, welche die Anpassung an den Klimawandel adressieren. Die geförderten Maßnahmen dürfen jedoch dem Klimaschutz nicht entgegenwirken (Win-lose-Beispiel Klimaanlagen). Die Hebung von Win-win-Potenzialen ist dagegen von besonderem Interesse. Ferner sind die Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung in den Vorhaben zu beachten.

Nach dieser Förderbekanntmachung werden gefördert:

  • Anpassungskonzepte für Unternehmen
  • Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und Klimaanpassung
  • Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen

Antragsberechtigt sind Gebietskörperschaften, Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung und überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland, Einrichtungen der Kommunen und Länder einschließlich kommunaler Unternehmen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Hochschulen und vergleichbare Einrichtungen sowie sonstige Einrichtungen (z. B. Verbände, Vereine und Stiftungen) mit Sitz oder Niederlassung und Schwerpunktaktivitäten in Deutschland. Die Antragsteller/ -innen müssen die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung der Vorhaben besitzen.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe reichen die Interessenten eine Projektskizze ein. Sofern diese als aussichtsreich bewertet wird, erfolgt in der zweiten Stufe die Aufforderung zur Vorlage eines formellen Förderantrags. Die Bewertung der Skizzen erfolgt durch das BMUB.

Für das Auswahlverfahren 2017 werden Projektskizzen berücksichtigt, die im Zeitraum 01.08 - 31.10.2017 beim Projektträger Jülich eingehen. Für das Auswahlverfahren 2018 werden Projektskizzen berücksichtigt, die im Zeitraum 01.08 - 31.10.2018 beim Projektträger Jülich eingehen.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/de/datenbank/foerderung/massnahmen-zur-anpassung-an-den-klimawandel/