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Aktuelle Beiträge rund um die Bioökonomie

  • Nachhaltige Ernährung - 05.09.2022

    Insekten auf dem Teller? Da winken manche gleich ab. Zu Unrecht, denn in Sachen Tierwohl, ökologischem Fußabdruck und gesunder Ernährung stehen Insektenlebensmittel wesentlich besser da als alle anderen tierischen Nahrungsmittel und werden kontrollierter erzeugt als so manches Steak oder Würstchen. Dass sie auch richtig gut schmecken können, beweist das Start-up Beneto Foods aus Albstadt, das proteinreiche Pasta aus Grillenmehl entwickelt hat.

  • Projekt BW2Pro - 29.08.2022

    Über fünf Millionen Tonnen Bioabfall sammelten die Deutschen im Jahr 2020. Dieser wird überwiegend kompostiert, ein Teil zu Biogas vergoren. Da geht noch mehr, finden Wissenschaftler in Baden-Württemberg. Sie wollen den Bioabfall in einer Bioraffinerie in neue Produkte verwandeln. Dabei sollen im Projekt „Biowaste to Products“ (BW2Pro) neben Biogas, bioabbaubare Pflanztöpfe, Mulchmaterial, Dünger, Enzyme und biobasierter Kunststoff entstehen.

  • Kohlenstoffbindung - 28.07.2022

    Der Landwirtschaft kommt für die Erreichung der europäischen Klimaziele eine Schlüsselrolle zu. Zentral hierfür sind Maßnahmen, die unter dem Begriff Carbon Farming zusammengefasst werden und oft zur freiwilligen Kompensation von Emissionen herangezogen werden. Auch zwei baden-württembergische Unternehmen – CarboCert und Carbonfuture – sind in diesem Bereich aktiv und stellen sich Fragen zu Herausforderungen und Potenzialen des Carbon Farmings.

  • Paludikultur als Hoffnungsträger fürs Klima - 28.06.2022

    Moore speichern mehr Kohlenstoffdioxid als jedes andere Ökosystem der Welt. Durch Trockenlegung werden sie jedoch zur klimaschädlichen CO2-Quelle. Spannende Lösungen zeigt die Bewirtschaftung nasser Moore, mit Marktpotenzialen in den Bereichen Nahwärme, Isolierung, Verpackung bis hin zu Torfersatz.

  • Renaturierte Moore als Kohlenstoffdioxid-Speicher - 14.06.2022

    Intakte Moore speichern insgesamt doppelt so viel Kohlenstoffdioxid wie alle Wälder der Erde. Sie sind unerlässlich für den Klimaschutz. Nur: In Deutschland sind 95 Prozent der Moore trockengelegt und setzen so rund 7 Prozent der CO2-Gesamtemission frei. Das Wiedervernässen ist daher für Klima, Umwelt und Biodiversität zwingend notwendig – und wirtschaftlich perspektivenreich.

  • Linsenanbau in einer Erzeugergemeinschaft - EIP-AGRI-Projekt „Rhizo-Linse" - 23.05.2022

    Komplizierter Anbau, schwankende Erträge und aufwendige Reinigung: Leisa – so heißen Linsen auf Schwäbisch – sind anspruchsvoll. Um wirtschaftlich produzieren zu können, haben sich auf der Schwäbischen Alb 130 Landwirte zur Öko-Erzeugergemeinschaft Alb-Leisa zusammengeschlossen und lassen ihre Linsenernte von den Lauteracher Alb-Feld-Früchten verarbeiten und vermarkten.

  • Minifabriken für die Produktion von Biokunststoff - 05.05.2022

    Lebende Zellen als Minifabriken, die nur aus Wasser, Sonnenlicht und Kohlenstoffdioxid Plastik herstellen, das auch noch zu 100 Prozent wieder abbaubar ist. Forschende der Universität Tübingen haben Cyanobakterien so gentechnisch verändert, dass sie ihre Zellen prall mit Polyhydroxybutyrat füllen. Die Entwicklung von Pilotanlagen, um den Biokunststoff in größerem Stil produzieren zu können, wird nun angegangen.

  • Linsenreinigung - EIP-AGRI-Projekt Rhizo-Linse - 26.04.2022

    In der Altdorfer Mühle, knapp 7 km südlich von Böblingen, werden seit 2019 Linsen gereinigt. Damals hatte gerade die Sessler Mühle im 20 km weiter nördlich gelegenen Renningen den gesamten Betrieb und damit auch die Linsenreinigung eingestellt. Nach mehreren Anfragen von Landwirten und umliegenden Mühlen haben es die Brüder Karl und Jörg Ruthardt gewagt und zusätzlich zu Mühlenbetrieb und Hofladen die Linsenreinigung übernommen.

  • ProteinDistillery GmbH - 20.04.2022

    Hefe begleitet die Ernährung der Menschheit schon seit Jahrtausenden. Die ProteinDistillery GmbH will nun mit Bierhefe den Markt der umweltfreundlichen Proteinlieferanten revolutionieren und so die Eiweißversorgung der Zukunft sichern.

  • pre-Start-up Wheyfinery - 13.04.2022

    Mit Sauermolke kann man nicht sehr viel anfangen. Deshalb werden mehrere Mio. Liter dieses Abfallprodukts jedes Jahr entsorgt – teuer und nicht sehr nachhaltig. Es geht auch anders: Forschende der Uni Tübingen stellen Bioöl als Grundstoff für Kraftstoff, Feinchemikalien oder antimikrobiellen Tierfutterzusatz aus Sauermolke her. Mit dem pre-Start-up Wheyfinery möchten sie ihr skalierbares Bioraffineriekonzept für die Zukunft marktfähig machen.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/aktuell