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Baden-Württemberg und seine Unternehmen

Bioökonomie ist ein Modell nachhaltigen Wirtschaftens. Daher gibt es keine Bioökonomiebranche im klassischen Sinne. Es gibt jedoch Unternehmen in Baden-Württemberg, die bereits Biomasse als Rohstoffbasis einsetzen, und die Produkte entwickelt haben oder Prozesse entwickeln.

Die badenova AG & Co. KG produziert Bioerdgas auf Basis von Vatermais und umgeht damit den Teller-Tank-Konflikt, weil Vatermais nur zu Züchtungszwecken angebaut wird. Die TECNARO GmbH aus Ilsfeld/Auenstein bei Heilbronn hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus dem Holzstoff Lignin spritzgussfähige Kunststoffe sowie Faserwerkstoffe herstellen lassen. Diese Werkstoffe werden bereits in zahlreichen Produkten eingesetzt. Die fischerwerke GmbH & Co. KG haben einen Dübel im Angebot, der zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Der Dübel wird aus einem Zweikomponenten-Nylon hergestellt. Eine der beiden Komponenten wird aus Rizinusöl produziert. Die Daimler AG setzt bei der A-Klasse eine Motorabdeckung ein, die ebenfalls aus einem teilbiobasierten Kunststoff gefertigt wird.

Nicht nur bei Produkten, sondern auch bei Produktionsprozessen sind Unternehmen gefordert. Um Biomasse im großen Stil industriell nutzen zu können, müssen neue Verfahren und Maschinen entwickelt werden. Das heißt, traditionelle Branchen wie Maschinenbau oder Anlagenbau müssen für die Bioökonomie sensibilisiert und gewonnen werden.

Die BIOPRO sucht ausdrücklich den Kontakt zu Unternehmen aus Baden-Württemberg, die bereits in der Bioökonomie aktiv sind, oder die dieses Zukunftsfeld mit entwickeln wollen.

Unsere Kontaktdaten finden Sie unter der Rubrik „Service der BIOPRO - Ansprechpartner".

Unternehmensporträts

  • Fachbeitrag - 18.07.11

    Um Tabletten zu sprengen, Substanzen zu verbinden oder Stoffe zu ummanteln werden häufig Faserstoffe eingesetzt. Die J. RETTENMAIER & SÖHNE GmbH+Co.KG bietet seit 1878 Pflanzenfasern, Zellstoff und Cellulose in einem vielfältigen Portfolio für die unterschiedlichsten Branchen an. Um den nachhaltigen Fortschritt mit aufzubauen, wird das Unternehmen die Fasern aus der Natur nun auch für Biokunststoffe anwenden.

  • Fachbeitrag - 04.04.11

    Um aus Ideen der Grundlagenforschung tatsächlich marktfähige Produkte zu entwickeln, fehlen vielen Unternehmen in der Regel die Ressourcen und die Infrastruktur. Sowohl unter technischen als auch ökonomischen Gesichtspunkten sind Materialinnovationen in der Wirtschaft jedoch unerlässlich. Die Polymaterials AG bietet mit ihrer strukturierten Dienstleistungspalette ihren Kunden die Möglichkeit, Materialprobleme zu lösen und innovative Ideen zu…

Unternehmensgründungen im Bioökonomiebereich

  • Fachbeitrag - 31.08.16

    Eine Idee bis zum marktreifen Produkt umzusetzen, ist oft ein langer, steiniger Weg – vor allem, wenn sie nicht aus der Entwicklungsabteilung eines großen Unternehmens stammt. Diese Leistung ist einer jungen Gründerin nun gelungen: Nadine Antic ist Spezialistin für Abfallverwertung und hat noch während ihres Studiums das Start-up-Unternehmen GlobalFlow gegründet. Kürzlich hat sie aus diesem ersten Start-up gemeinsam mit zwei Mitgründern noch ein…

  • Fachbeitrag - 04.11.15

    Mit Unterstützung der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH und der Plattform Umwelttechnik e.V. konnten die Geschäftsführerinnen der GlobalFlow GmbH 2013 die Fördermittel "Junge Innovatoren" gewinnen. BIOPRO hat im Interview nachgefragt, was aus dem Projekt geworden ist.

Aktuelles zu Bioökonomie-Unternehmen

  • Pressemitteilung - 26.02.19

    Baden-Württemberg gehört zu den führenden Innovationsstandorten der Welt. Mit einer Rahmenstrategie zum Thema Innovation und einer Imagekampagne mit internationaler Strahlkraft will das Land die erfolgreichen innovationspolitischen Aktivitäten fortführen, weiterentwickeln und optimal verzahnen.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/bw/akteure/unternehmen