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Baden-Württemberg und seine Unternehmen

Bioökonomie ist ein Modell nachhaltigen Wirtschaftens. Daher gibt es keine Bioökonomiebranche im klassischen Sinne. Es gibt jedoch Unternehmen in Baden-Württemberg, die bereits Biomasse als Rohstoffbasis einsetzen, und die Produkte entwickelt haben oder Prozesse entwickeln.

Die badenova AG & Co. KG produziert Bioerdgas auf Basis von Vatermais und umgeht damit den Teller-Tank-Konflikt, weil Vatermais nur zu Züchtungszwecken angebaut wird. Die TECNARO GmbH aus Ilsfeld/Auenstein bei Heilbronn hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus dem Holzstoff Lignin spritzgussfähige Kunststoffe sowie Faserwerkstoffe herstellen lassen. Diese Werkstoffe werden bereits in zahlreichen Produkten eingesetzt. Die fischerwerke GmbH & Co. KG haben einen Dübel im Angebot, der zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Der Dübel wird aus einem Zweikomponenten-Nylon hergestellt. Eine der beiden Komponenten wird aus Rizinusöl produziert. Die Daimler AG setzt bei der A-Klasse eine Motorabdeckung ein, die ebenfalls aus einem teilbiobasierten Kunststoff gefertigt wird.

Nicht nur bei Produkten, sondern auch bei Produktionsprozessen sind Unternehmen gefordert. Um Biomasse im großen Stil industriell nutzen zu können, müssen neue Verfahren und Maschinen entwickelt werden. Das heißt, traditionelle Branchen wie Maschinenbau oder Anlagenbau müssen für die Bioökonomie sensibilisiert und gewonnen werden.

Die BIOPRO sucht ausdrücklich den Kontakt zu Unternehmen aus Baden-Württemberg, die bereits in der Bioökonomie aktiv sind, oder die dieses Zukunftsfeld mit entwickeln wollen.

Unsere Kontaktdaten finden Sie unter der Rubrik „Service der BIOPRO - Ansprechpartner".

Unternehmensporträts

  • Fachbeitrag - 06.08.2012

    Als bislang größte öffentliche Forschungsinitiative der Schweiz stellt der Verbund SystemsX.ch Mittel und Technologie für die Forschung im Bereich der Systembiologie an zwölf Schweizer Forschungseinrichtungen bereit. In Baden-Württemberg kooperiert SystemsX.ch bereits mit der KNIME GmbH und ist im Bereich Life Science an der Zusammenarbeit mit weiteren Unternehmen und Hochschulen interessiert.

  • Fachbeitrag - 13.02.2012

    Moose sind eine Quelle für Moleküle die zum Beispiel gegen Mikroorganismen Austrocknung und andere Stressfaktoren helfen. Ihr Potenzial ist so vielfältig wie unerschlossen. Die Emcid Biotech GmbH aus Freiburg entwickelt eine Plattform für die Identifizierung Erschließung und industrielle Nutzung von Naturstoffen und Enzymen aus niederen Pflanzen.

Unternehmensgründungen im Bioökonomiebereich

  • Fachbeitrag - 31.08.2016

    Eine Idee bis zum marktreifen Produkt umzusetzen, ist oft ein langer, steiniger Weg – vor allem, wenn sie nicht aus der Entwicklungsabteilung eines großen Unternehmens stammt. Diese Leistung ist einer jungen Gründerin nun gelungen: Nadine Antic ist Spezialistin für Abfallverwertung und hat noch während ihres Studiums das Start-up-Unternehmen GlobalFlow gegründet. Kürzlich hat sie aus diesem ersten Start-up gemeinsam mit zwei Mitgründern noch ein…

  • Junge Innovatoren - 04.11.2015

    Mit Unterstützung der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH und der Plattform Umwelttechnik e.V. konnten die Geschäftsführerinnen der GlobalFlow GmbH 2013 die Fördermittel "Junge Innovatoren" gewinnen. BIOPRO hat im Interview nachgefragt, was aus dem Projekt geworden ist.

Aktuelles zu Bioökonomie-Unternehmen

  • Pressemitteilung - 12.05.2020

    Big Data, Agrar-Sensoren an Drohnen, Software-Anwendungen – die Landwirtschaft 4.0 hat das Potential, Ressourcenschutz und Tierwohl nach vorne zu bringen und Kosten zu senken. Doch gerade für klein- und mittelständische Betriebe ist die Umstellung eine Herausforderung. Welche Hindernisse es zu überwinden gilt, untersucht das Projekt „Digitale Wertschöpfungsketten für eine nachhaltige kleinstrukturierte Landwirtschaft“ der Universität Hohenheim.

  • Pressemitteilung - 07.05.2020

    Pflanzen können es bereits seit Jahrmillionen: Kohlendioxid aus der Luft mithilfe von Sonnenenergie nutzbar machen. Künstliche Zellen als nachhaltige und umweltschonende Bioreaktoren zu bauen, dieser Herausforderung ist das Max-Planck-Forschungsnetzwerk MaxSynBio auf der Spur. Dieses hat nun eine Plattform für den automatisierten Bau zellgroßer Fotosynthese-Module entwickelt.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/bw/akteure/unternehmen