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Baden-Württemberg und seine Unternehmen

Bioökonomie ist ein Modell nachhaltigen Wirtschaftens. Daher gibt es keine Bioökonomiebranche im klassischen Sinne. Es gibt jedoch Unternehmen in Baden-Württemberg, die bereits Biomasse als Rohstoffbasis einsetzen, und die Produkte entwickelt haben oder Prozesse entwickeln.

Die badenova AG & Co. KG produziert Bioerdgas auf Basis von Vatermais und umgeht damit den Teller-Tank-Konflikt, weil Vatermais nur zu Züchtungszwecken angebaut wird. Die TECNARO GmbH aus Ilsfeld/Auenstein bei Heilbronn hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus dem Holzstoff Lignin spritzgussfähige Kunststoffe sowie Faserwerkstoffe herstellen lassen. Diese Werkstoffe werden bereits in zahlreichen Produkten eingesetzt. Die fischerwerke GmbH & Co. KG haben einen Dübel im Angebot, der zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Der Dübel wird aus einem Zweikomponenten-Nylon hergestellt. Eine der beiden Komponenten wird aus Rizinusöl produziert. Die Daimler AG setzt bei der A-Klasse eine Motorabdeckung ein, die ebenfalls aus einem teilbiobasierten Kunststoff gefertigt wird.

Nicht nur bei Produkten, sondern auch bei Produktionsprozessen sind Unternehmen gefordert. Um Biomasse im großen Stil industriell nutzen zu können, müssen neue Verfahren und Maschinen entwickelt werden. Das heißt, traditionelle Branchen wie Maschinenbau oder Anlagenbau müssen für die Bioökonomie sensibilisiert und gewonnen werden.

Die BIOPRO sucht ausdrücklich den Kontakt zu Unternehmen aus Baden-Württemberg, die bereits in der Bioökonomie aktiv sind, oder die dieses Zukunftsfeld mit entwickeln wollen.

Unsere Kontaktdaten finden Sie unter der Rubrik „Service der BIOPRO - Ansprechpartner".

Unternehmensporträts

  • Fachbeitrag - 07.01.2013

    Die beiden Geschäftsführerinnen Nadine Antic und Seda Erkus haben erst vor Kurzem ihr Studium des Energie- und Ressourcenmanagements und der Umwelttechnik beendet und sich sogleich an die Gründung eines eigenen Unternehmens gewagt. Die GlobalFlow GmbH aus Reutlingen bietet umfassende Dienstleistungen rund um die Schonung von Ressourcen und des Wertstoffmanagements an.

  • Fachbeitrag - 10.12.2012

    Die MicroMol GmbH macht mikrobiologische, molekularbiologische und zellbiologische Analysen, betreibt Forschung und Entwicklung, führt Validierungen durch und produziert und vertreibt Laborprodukte für die Life-Sciences-Branche. Hinter diesen wenigen Begriffen verbirgt sich ein vielfältiges Angebot, mit dem das Karlsruher Unternehmen ganz unterschiedliche Kunden anspricht. Die Pharma- oder Chemieindustrie zählen ebenso dazu wie Unternehmen der…

Unternehmensgründungen im Bioökonomiebereich

  • pre-Start-up Wheyfinery - 13.04.2022

    Mit Sauermolke kann man nicht sehr viel anfangen. Deshalb werden mehrere Mio. Liter dieses Abfallprodukts jedes Jahr entsorgt – teuer und nicht sehr nachhaltig. Es geht auch anders: Forschende der Uni Tübingen stellen Bioöl als Grundstoff für Kraftstoff, Feinchemikalien oder antimikrobiellen Tierfutterzusatz aus Sauermolke her. Mit dem pre-Start-up Wheyfinery möchten sie ihr skalierbares Bioraffineriekonzept für die Zukunft marktfähig machen.

  • Spoontainable - 24.09.2020

    Spoontainable stellt essbare Eislöffel aus 100% natürlichen Rohstoffen her – nachhaltig und lecker. Das Unternehmen, das von Julia Piechotta und Amelie Vermeer im Juni 2018 gegründet wurde, gewann bereits mehrere Auszeichnungen.

Aktuelles zu Bioökonomie-Unternehmen

  • Pressemitteilung - 19.12.2022

    Minister Peter Hauk MdL: „Die Ergebnisse des Waldzustandsberichts sind besorgniserregend. Deshalb dürfen wir nicht nachlassen, um die gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig den Wald und die Waldwirtschaft an den Klimawandel anzupassen!“ Stellv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl: „Forst und Feuerwehr kooperieren noch intensiver bei Waldbrandbekämpfung.“ Der Waldzustandsbericht 2022 wird vorgestellt.

  • Pressemitteilung - 16.12.2022

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat sich im Bundesrat erfolgreich für all jene Unternehmen eingesetzt, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen. Anlass ist eine von der Europäischen Union geplante Richtlinie über KI-Haftung, die zusammen mit weiteren Gesetzesvorhaben (insbesondere dem Gesetz über Künstliche Intelligenz sowie der Änderung der Produkthaftungsrichtlinie) zeitnah in Brüssel verabschiedet werden soll.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/bw/akteure/unternehmen