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Baden-Württemberg und seine Unternehmen

Bioökonomie ist ein Modell nachhaltigen Wirtschaftens. Daher gibt es keine Bioökonomiebranche im klassischen Sinne. Es gibt jedoch Unternehmen in Baden-Württemberg, die bereits Biomasse als Rohstoffbasis einsetzen, und die Produkte entwickelt haben oder Prozesse entwickeln.

Die badenova AG & Co. KG produziert Bioerdgas auf Basis von Vatermais und umgeht damit den Teller-Tank-Konflikt, weil Vatermais nur zu Züchtungszwecken angebaut wird. Die TECNARO GmbH aus Ilsfeld/Auenstein bei Heilbronn hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus dem Holzstoff Lignin spritzgussfähige Kunststoffe sowie Faserwerkstoffe herstellen lassen. Diese Werkstoffe werden bereits in zahlreichen Produkten eingesetzt. Die fischerwerke GmbH & Co. KG haben einen Dübel im Angebot, der zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Der Dübel wird aus einem Zweikomponenten-Nylon hergestellt. Eine der beiden Komponenten wird aus Rizinusöl produziert. Die Daimler AG setzt bei der A-Klasse eine Motorabdeckung ein, die ebenfalls aus einem teilbiobasierten Kunststoff gefertigt wird.

Nicht nur bei Produkten, sondern auch bei Produktionsprozessen sind Unternehmen gefordert. Um Biomasse im großen Stil industriell nutzen zu können, müssen neue Verfahren und Maschinen entwickelt werden. Das heißt, traditionelle Branchen wie Maschinenbau oder Anlagenbau müssen für die Bioökonomie sensibilisiert und gewonnen werden.

Die BIOPRO sucht ausdrücklich den Kontakt zu Unternehmen aus Baden-Württemberg, die bereits in der Bioökonomie aktiv sind, oder die dieses Zukunftsfeld mit entwickeln wollen.

Unsere Kontaktdaten finden Sie unter der Rubrik „Service der BIOPRO - Ansprechpartner".

Unternehmensporträts

  • Fachbeitrag - 01.09.2014

    Ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig: Dies ist das Unternehmen BARK CLOTH_europe, welches 2013 als einer der zehn Gewinner des 'LAUNCH System Challenge: Fabric' ausgezeichnet wurde. Mit seinem Biowerkstoff aus der Rinde eines afrikanischen Baumes vertreibt das Unternehmen einen innovativen Werkstoff, der durch traditionelle afrikanische Bearbeitungsprozesse hergestellt wird.

  • Fachbeitrag - 14.04.2014

    Ein Beispiel: Einsparungen von 500.000 Euro im Jahr an Betriebskosten durch Reduzierung des Energieverbrauchs um 8.000 kWh und zusätzliche Stromerzeugung von 15.000 kWh pro Tag. Dies wurde in einem Projekt der Firma WEHRLE Umwelt GmbH für ein pharmazeutisches Unternehmen realisiert. WEHRLE Umwelt beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Umwelttechnik, insbesondere mit Anlagen zur Behandlung von Industrieabwässern. Das Unternehmen bietet…

Unternehmensgründungen im Bioökonomiebereich

  • Fachbeitrag - 18.04.2011

    Algen sind vielseitige Wertstoff-Lieferanten. Die Bandbreite reicht von Kraftstoffen wie Biodiesel bis zu pharmazeutischen Wirkstoffen. Selbst Reststoffe aus der Produktion können noch verwertet werden: als Tierfutter. Das junge Stuttgarter Unternehmen breen biotec will die Algenproduktion mit neuartigen Reaktoren und Verfahren zu einer wirtschaftlich und technologisch tragfähigen Plattform ausbauen.

  • Fachbeitrag - 15.07.2009

    Im deutschen Vergleich braucht sich die Universität Freiburg mit der Zahl ihrer angemeldeten und lizenzierten Patente nicht zu verstecken. Aber genügt es eine Idee einfach nur gewerberechtlich zu sichern und an ein Unternehmen zu verkaufen? Nein sagt Prof. Dr. Bernhard Arnolds von der Zentralstelle für Forschungsförderung und Technologietransfer der Universität Freiburg.

Aktuelles zu Bioökonomie-Unternehmen

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/bw/akteure/unternehmen