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Baden-Württemberg und seine Unternehmen

Bioökonomie ist ein Modell nachhaltigen Wirtschaftens. Daher gibt es keine Bioökonomiebranche im klassischen Sinne. Es gibt jedoch Unternehmen in Baden-Württemberg, die bereits Biomasse als Rohstoffbasis einsetzen, und die Produkte entwickelt haben oder Prozesse entwickeln.

Die badenova AG & Co. KG produziert Bioerdgas auf Basis von Vatermais und umgeht damit den Teller-Tank-Konflikt, weil Vatermais nur zu Züchtungszwecken angebaut wird. Die TECNARO GmbH aus Ilsfeld/Auenstein bei Heilbronn hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus dem Holzstoff Lignin spritzgussfähige Kunststoffe sowie Faserwerkstoffe herstellen lassen. Diese Werkstoffe werden bereits in zahlreichen Produkten eingesetzt. Die fischerwerke GmbH & Co. KG haben einen Dübel im Angebot, der zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Der Dübel wird aus einem Zweikomponenten-Nylon hergestellt. Eine der beiden Komponenten wird aus Rizinusöl produziert. Die Daimler AG setzt bei der A-Klasse eine Motorabdeckung ein, die ebenfalls aus einem teilbiobasierten Kunststoff gefertigt wird.

Nicht nur bei Produkten, sondern auch bei Produktionsprozessen sind Unternehmen gefordert. Um Biomasse im großen Stil industriell nutzen zu können, müssen neue Verfahren und Maschinen entwickelt werden. Das heißt, traditionelle Branchen wie Maschinenbau oder Anlagenbau müssen für die Bioökonomie sensibilisiert und gewonnen werden.

Die BIOPRO sucht ausdrücklich den Kontakt zu Unternehmen aus Baden-Württemberg, die bereits in der Bioökonomie aktiv sind, oder die dieses Zukunftsfeld mit entwickeln wollen.

Unsere Kontaktdaten finden Sie unter der Rubrik „Service der BIOPRO - Ansprechpartner".

Unternehmensporträts

  • Fachbeitrag - 15.12.14

    Wissenschaftler der Biotechnologiefirma Novis GmbH in Tübingen haben gemeinsam mit der Universität Tübingen ein Bioleachingverfahren getestet mit dem man wertvolle Rohstoffe wie Seltene Erden oder Edelmetalle mit Hilfe von Bakterien aus Schlacken recyceln kann. Jetzt arbeiten die Tübinger Fachleute mit finanzieller Unterstützung des baden-württembergischen Umweltministeriums an der Möglichkeit dies im praktischen Betrieb in Heizkraftwerken…

  • Fachbeitrag - 01.12.14

    Biogas hat sich als Alternative in der Energieversorgung etabliert. Die 7.850 Biogasanlagen in Deutschland - davon 858 in Baden-Württemberg - produzierten 2013 genug Biogas, um knapp sieben Prozent des deutschen Gesamtverbrauchs an Strom abzudecken. Martin Falger, Geschäftsführer der wusoa GmbH aus Stuttgart, erläutert im Gespräch mit Sanja Fessl (BIOPRO), warum er auf den Bau von Kleinbiogasanlagen setzt. Hierdurch wird das Spektrum von…

Unternehmensgründungen im Bioökonomiebereich

  • Fachbeitrag - 01.12.14

    Biogas hat sich als Alternative in der Energieversorgung etabliert. Die 7.850 Biogasanlagen in Deutschland - davon 858 in Baden-Württemberg - produzierten 2013 genug Biogas, um knapp sieben Prozent des deutschen Gesamtverbrauchs an Strom abzudecken. Martin Falger, Geschäftsführer der wusoa GmbH aus Stuttgart, erläutert im Gespräch mit Sanja Fessl (BIOPRO), warum er auf den Bau von Kleinbiogasanlagen setzt. Hierdurch wird das Spektrum von…

  • Fachbeitrag - 17.11.14

    Mit Hilfe der EXI-Hightech-Gründungsgutscheine können Gründungswillige aus Hightech-Bereichen vergünstigt professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ist der Life-Sciences-Partner des Programms, das auch von BioLAGO unterstützt wird. Caroline Ref, bei der BIOPRO zuständig für die EXI-Gutscheine, und Gründungscoach Dr. Michael Steinwand stellen im Interview vor, wer die Gutscheine nutzen kann und wie das…

Aktuelles zu Bioökonomie-Unternehmen

  • Times Higher Education Ranking 2019 - 20.11.19

    Mit ihrem Bereich Life Sciences schafft es die Universität Hohenheim im neu erschienenen Ranking by Subject der Zeitschrift „Times Higher Education“ unter die besten weltweit 250 Universitäten. Mit der Gruppenplatzierung #201–250 liegt die Universität Hohenheim in Stuttgart im oberen Drittel der 751 gerankten Life-Sciences-Universitäten. Damit konnte sie ihren Platz trotz der zunehmenden Anzahl an teilnehmenden Universitäten weltweit halten.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/bw/akteure/unternehmen