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Baden-Württemberg und seine Forscher

Die Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land decken die gesamte Bandbreite an Forschungsthemen ab, die für die Bioökonomie wichtig sind: Dazu zählen insbesondere Agrarwissenschaft, Forstwissenschaft, Bodenkunde, Kunststofftechnologie, Werkstoffwissenschaften, Textiltechnik, Energie, Lebensmitteltechnologie, Wirtschaftswissenschaften, Chemie, Biologie, Biotechnologie, Ökologie, Ethik.

Baden-Württemberg hat 2012 auf Initiative des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) einen Strategiekreis Bioökonomie ins Leben gerufen. Im Strategiekreis waren Experten aus Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungsrichtungen vertreten, die eine Bestandsaufnahme für Baden-Württemberg im Bereich der Bioökonomie durchführten.

Sie analysierten Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für eine ganze Reihe von Aspekten der Bioökonomie. Der Strategiekreis schlug dem MWK drei Forschungsfelder vor, in denen die Bioökonomie im Land kurz-, mittel- und langfristig vorangetrieben werden soll.

Im Sommer 2013 beschloss das MWK das „Forschungsprogramm Bioökonomie Baden-Württemberg". Es setzt die vom Strategiekreis entwickelte Forschungsstrategie um und sieht sowohl Forschungsprojekte als auch strukturelle Maßnahmen vor. Das Programm ist auf fünf Jahre angelegt und wird vom MWK finanziert. Die Schwerpunkte liegen auf den Themen Biogas, Lignozellulose und Mikroalgen.

Aktuelle Forschungsthemen

  • Fachbeitrag - 30.06.14

    Biotech-Forschung soll die mikrobielle Produktion im Industrie-Maßstab verbessern, sie rentabler und wettbewerbsfähiger machen. Daten aus dem Labormaßstab können jedoch nicht so einfach eins zu eins auf die Großproduktion übertragen werden. Mit neuen systembiologischen Konzepten zur Simulation der Großproduktion soll dies nun besser gelingen.

  • Fachbeitrag - 12.05.14

    Wissenschaftler am BioQuant Heidelberg haben ein automatisches Partikel-Tracking entwickelt, das für zeitaufgelöste zwei- und dreidimensionale Mikroskopiebilddaten eingesetzt werden kann. In einem internationalen Wettbewerb wurde dieses leistungsfähige computergestützte Verfahren als weltweit beste Methode zur quantitativen lichtmikroskopischen Verfolgung der Positionen sich bewegender biologischer Partikel bewertet.

Forscherporträts

  • Fachbeitrag - 11.03.09

    Es gibt Wissenschaftler die haben ein besonderes Gespür für neue aufregende Forschungsthemen. Zu dieser Kategorie gehört auch der Tübinger Entwicklungsbiologe Professor Dr. Gerd Jürgens. Sein mutiger Schritt von der hochdekorierten Fruchtfliege zu einer unscheinbaren Grünpflanze wurde vor kurzem mit der Berufung zum Max-Planck-Direktor belohnt.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/bw/akteure/forscher