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Umweltanalytik

Die Natur liefert die stoffliche Basis der Bioökonomie. Präventiver und produktionsintegrierter Umweltschutz wird deshalb im Zuge der Bioökonomie noch mehr an Bedeutung gewinnen. Leistungsfähige Analytiksysteme, die im Prozess oder im Feld eingesetzt werden können, geben Auskunft über Boden-, Luft- und Wasserqualität. Für die Bioökonomie sind Umweltanalytik und Umweltmonitoring unverzichtbar.

  • Fachbeitrag - 25.08.2014

    Dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und einfachen Zucht sind Algen vielversprechende Kandidaten für eine nachhaltige Rohstoffgewinnung. Das zeigt auch die Arbeit des Konstanzer Chemikers Prof. Dr. Stefan Mecking, der gemeinsam mit dem Pflanzenphysiologen Prof. Dr. Peter Kroth ein neues Verfahren zur Umwandlung von Algenöl zu höherwertigen chemischen Bausteinen entwickelt hat. Diese können unter anderem für die Erzeugung von Kunststoffen eingesetzt werden und eröffnen neue Möglichkeiten zur Nutzung von Algen als Rohstoffquelle, die über den reinen Ersatz von Erdöl hinausgeht.

  • Fachbeitrag - 14.04.2014

    Ein Beispiel: Einsparungen von 500.000 Euro im Jahr an Betriebskosten durch Reduzierung des Energieverbrauchs um 8.000 kWh und zusätzliche Stromerzeugung von 15.000 kWh pro Tag. Dies wurde in einem Projekt der Firma WEHRLE Umwelt GmbH für ein pharmazeutisches Unternehmen realisiert. WEHRLE Umwelt beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Umwelttechnik, insbesondere mit Anlagen zur Behandlung von Industrieabwässern. Das Unternehmen bietet intelligente Lösungen, die sich stark von herkömmlichen Kläranlagen unterscheiden.

  • Fachbeitrag - 17.03.2014

    Die meisten Industrieländer sind „Wegwerfgesellschaften“. Das heißt, defekte Gebrauchsgegenstände werden massenhaft entsorgt und neue angeschafft. Aber unsere Ressourcen sind endlich. Das gilt nicht nur für Erdöl, sondern auch für viele andere Rohstoffe wie Edelmetalle oder Seltene Erden. Deshalb arbeiten Wissenschaftler des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und anderer Fraunhofer-Institute gemeinsam an Technologien, um Rohstoffe auf molekularer Ebene zu trennen und anschließend zu recyceln. „Molecular Sorting for Resource Efficiency“ heißt das ehrgeizige Projekt, das es möglich machen soll, mit speziellen Trennverfahren selbst minimale Spuren wertvoller Rohstoffe aus Abfallströmen herauszuholen.

  • Fachbeitrag - 03.02.2014

    Phosphor ist für unser Leben auf der Erde unentbehrlich da alle Lebewesen dieses Element zum Wachsen brauchen. Von daher wird Phosphor überwiegend als Düngemittel eingesetzt. Am Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB wird jetzt ein Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor aus Gärresten und Gülle entwickelt das es ermöglichen soll bis zu 90 Prozent des organisch gebundenen Phosphors aus solchen landwirtschaftlichen Abfällen zu recyceln.

  • Fachbeitrag - 09.12.2013

    Wissenschaftler der Universität Tübingen erforschen unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Kappler wie Cadmium- und andere für Menschen und Tiere schädliche metallische Verbindungen aus belasteten Böden entfernt werden könnten. Das Prinzip Die Bakterien schließen cadmiumhaltige Bodenpartikel auf das frei werdende Cadmium wird von den Pflanzen aufgenommen und kann mit diesen einfach abgeerntet werden.

  • Fachbeitrag - 28.11.2013

    Die grenzüberschreitenden Tage der Wissenschaft „Dialog Science 2013“ haben am 14. Oktober mit der Auftaktveranstaltung „Die Trinationale Metropolregion Oberrhein: Exzellenzregion des Wissens und der Wissenschaft“ in der Aula der Universität Freiburg begonnen. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung stellte unter anderem der Direktor des Deutsch-Französischen Instituts für Umweltforschung (DFIU) Prof. Dr. Frank Schultmann vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das Leuchtturmprojekt „OUI Biomasse“ vor. Dieses durch die EU kofinanzierte Projekt untersucht die Biomassenutzung als zentrales Element einer nachhaltigen Energiestrategie.

  • Fachbeitrag - 25.11.2013

    Das Heidelberger Studententeam im internationalen iGEM-Wettbewerb Synthetische Biologie 2013 hat eine Methode für das Recycling von Gold aus Elektronikschrott durch Biomineralisation mit Hilfe eines Bakterien-Peptids entwickelt. Dazu wurde der gesamte Syntheseweg des Peptids rekombinant auf E. coli übertragen. Mit ihrem Verfahren, das mit klassischer chemischer Goldaufarbeitung konkurrenzfähig ist, errang das Team den Gesamtsieg im iGEM-Wettbewerb.

  • Fachbeitrag - 25.11.2013

    Am 12. und 13. September 2013 fand die Fortführung des 2012 erstmalig vom Land Baden-Württemberg ausgerichteten Ressourceneffizienzkongresses in der Liederhalle in Stuttgart statt. Die mit rund 800 Anmeldungen größte Veranstaltung in Deutschland zu diesem Thema startete mit einer gemeinsamen Erklärung von Umweltminister Franz Untersteller und Spitzenvertretern verschiedener Wirtschaftsverbände zur Gründung einer „Allianz für mehr Ressourceneffizienz Baden-Württemberg“.

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