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Umweltanalytik

Die Natur liefert die stoffliche Basis der Bioökonomie. Präventiver und produktionsintegrierter Umweltschutz wird deshalb im Zuge der Bioökonomie noch mehr an Bedeutung gewinnen. Leistungsfähige Analytiksysteme, die im Prozess oder im Feld eingesetzt werden können, geben Auskunft über Boden-, Luft- und Wasserqualität. Für die Bioökonomie sind Umweltanalytik und Umweltmonitoring unverzichtbar.

  • Fachbeitrag - 15.12.14

    Rohstoffe wie Seltene Erden oder Edelmetalle sind kostbar, weil sie in der Natur nicht allzu häufig vorkommen und außerdem das Ende ihrer natürlichen Vorräte absehbar ist. Wir benötigen sie dringend zur Herstellung vieler unserer Alltagsgegenstände, haben aber lange Zeit in unserer „Wegwerfgesellschaft“ nicht daran gedacht, sie zu schonen und zu recyceln. Wissenschaftler der Biotechnologiefirma Novis GmbH in Tübingen haben nun gemeinsam mit der Universität Tübingen ein Bioleachingverfahren getestet. Mit diesem kann man solche wertvollen Rohstoffe mit Hilfe von Bakterien aus Schlacken recyceln, die nach der Müllverbrennung übrig bleiben. Jetzt arbeiten die Tübinger Fachleute mit finanzieller Unterstützung des baden-württembergischen Umweltministeriums an der Möglichkeit, dies im praktischen Betrieb in Heizkraftwerken durchführen zu können.

  • Fachbeitrag - 01.12.14

    Biogas hat sich als Alternative in der Energieversorgung etabliert. Die 7.850 Biogasanlagen in Deutschland - davon 858 in Baden-Württemberg - produzierten 2013 genug Biogas, um knapp sieben Prozent des deutschen Gesamtverbrauchs an Strom abzudecken. Martin Falger, Geschäftsführer der wusoa GmbH aus Stuttgart, erläutert im Gespräch mit Sanja Fessl (BIOPRO), warum er auf den Bau von Kleinbiogasanlagen setzt. Hierdurch wird das Spektrum von Biogasanlagen erweitert, da so auch Regionen, in denen nicht genug Biomasse für eine größere Anlage zur Verfügung steht, oder auch Viehbetriebe von dieser Energieressource profitieren können.

  • Fachbeitrag - 17.11.14

    Mit Hilfe der EXI-Hightech-Gründungsgutscheine können Gründungswillige aus Hightech-Bereichen vergünstigt professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ist der Life-Sciences-Partner des Programms, das auch von BioLAGO unterstützt wird. Caroline Ref, bei der BIOPRO zuständig für die EXI-Gutscheine, und Gründungscoach Dr. Michael Steinwand stellen im Interview vor, wer die Gutscheine nutzen kann und wie das EXI-Programm und seine Coaches Gründern helfen können.

  • Fachbeitrag - 04.11.14

    Über 370 Teilnehmer besuchten den 1. Bioökonomie-Kongress Baden-Württemberg am 29. und 30. Oktober 2014 in Stuttgart. Die Veranstaltung, die gemeinsam vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, von der Universität Hohenheim und der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH ausgerichtet wurde, hatte zum Ziel, die Debatte anzustoßen, wie die wirtschaftliche Entwicklung und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit in Einklang gebracht werden können.

  • Fachbeitrag - 13.10.14

    Am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg hat Sabine Sané auf der Basis ihrer Doktorarbeit ein Konzept entwickelt, wie Mikroschadstoffe im Abwasser abgebaut werden könnten und gleichzeitig das Abwasser als wertvolle Rohstoffquelle dienen könnte. Dafür bekam sie als eine von vier Forscherinnen und Forschern den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Huber Technology Preis „Zukunft Wasser“. Die Hauptrolle in ihrem Ansatz spielt ein Enzym, das vom Baum-Weißfäulepilz Trametes versicolor abgesondert wird: die Laccase. Diese soll sowohl einen Schadstoffabbau ermöglichen als auch die Leistung einer Biobrennstoffzelle erhöhen.

  • Fachbeitrag - 06.10.14

    Das Leistungs- und Anwendungsspektrum von biobasierten Schmierstoffen wird zunehmend breiter. Auf dem Markt sind als Bioschmierstoffe neben pflanzenölbasierten Produkten auch synthetische Produkte auf pflanzlicher Basis erhältlich. Rolf Luther von der FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE GmbH aus Mannheim informiert in diesem Artikel über technische Eigenschaften und mögliche Einsatzbereiche von Bioschmierstoffen, die konventionellen erdölbasierten Produkten sogar überlegen sein können.

  • Fachbeitrag - 22.09.14

    Bei Heike Frühwirth zerplatzen euphorische Potenzialabschätzungen wie Gasblasen im Algenreaktor. Denn die Österreicherin kennt die Fallstricke der Theorie aus praktischer Anschauung. Seit 2012 ist die Ingenieurin an der Hochschule Biberach im Studiengang Industrielle Biotechnologie für Verfahrenstechnik zuständig. Ihr Spezialgebiet sind Algen. An kaum einem anderen biogenen Rohstoff entzünden sich so viele Phantasien. Kaum eine andere Biomasse weckt so viele Hoffnungen auf eine zukünftige Bioökonomie.

  • Fachbeitrag - 25.08.14

    Dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und einfachen Zucht sind Algen vielversprechende Kandidaten für eine nachhaltige Rohstoffgewinnung. Das zeigt auch die Arbeit des Konstanzer Chemikers Prof. Dr. Stefan Mecking, der gemeinsam mit dem Pflanzenphysiologen Prof. Dr. Peter Kroth ein neues Verfahren zur Umwandlung von Algenöl zu höherwertigen chemischen Bausteinen entwickelt hat. Diese können unter anderem für die Erzeugung von Kunststoffen eingesetzt werden und eröffnen neue Möglichkeiten zur Nutzung von Algen als Rohstoffquelle, die über den reinen Ersatz von Erdöl hinausgeht.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/umweltanalytik