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Bioenergie

Beispiele für Energieträger aus Biomasse sind Biomethan, Bioerdgas, biogener Wasserstoff, Bio-Kerosin, Bio-Methanol, -Ethanol und höhere Alkohole. In Zukunft gilt es jedoch, die bekannten Konflikte zwischen Tank und Teller zu vermeiden. Künftig sollen nur die Biomasseanteile genutzt werden, die nicht als Nahrungsmittel dienen. Potenziale bieten Mikroalgen, Bioabfälle und Reststoffe.

  • Fachbeitrag - 08.05.19

    In Kooperation mit der Forschungsstelle des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) ist es Forschern des KIT gelungen, eine Pilotanlage zu bauen, in der Biogas aus der Vergärung organischer Reststoffe zu synthetischem Methan (Synthetic Natural Gas, kurz SNG) aufgewertet werden kann. Das bio-basierte Methan ist nicht nur nachhaltiger Energieträger für den Wärme- und Verkehrssektor, sondern eröffnet auch neue Chancen für die Zwischenspeicherung erneuerbarer Energien.

  • Fachbeitrag - 15.08.18

    Mittels der sogenannten „carbotwin“-Technologie kann Biomasse bei gleichzeitiger Energiegewinnung karbonisiert und in zertifizierten Kohlenstoff umgewandelt werden. Dieser kann dann wiederum als Ausgangsstoff für verschiedene Industriezweige eingesetzt werden (Verpackung, Landwirtschaft, Kosmetik etc.). Der Kohlenstoff wird so in den Endprodukten gespeichert und gelangt nicht, wie bei der einfachen Verbrennung, als CO2 in die Atmosphäre. Dass dies nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich rentabel ist, zeigt das Start-up carbonauten aus Giengen in Baden-Württemberg.

  • Fachbeitrag - 30.11.17

    Die Förderung erneuerbarer Energien ist ein wichtiges Ziel der EU. Biomasse wie Algen und organische Abfälle sind besonders vielversprechend, da sie nicht in Konkurrenz mit der Nahrungsmittelgewinnung stehen. Wissenschaftler am Fraunhofer IGB Stuttgart vergären Biomasse aus Algen und Großmarktabfällen, um in einem Kaskaden-Verfahren Wertstoffe sowie das Biogas Methan zu gewinnen. Ziel ist, Stoffkreisläufe zu schließen und eine ideale Effizienz sowie hohe Flexibilität für viele Ausgangsstoffe zu erreichen.

  • Fachbeitrag - 13.09.17

    Ein bekanntes Problem bei der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen ist die fehlende Flexibilität hinsichtlich Stromspitzen – sowohl auf Verbraucher- als auch auf Erzeugerseite. Insbesondere Biogasanlagen stellen hier, aufgrund der zugrundeliegenden komplexen und relativ trägen mikrobiellen Prozesse, eine Herausforderung dar. Das Forschungsprojekt FLEXIZUCKER der Universitäten Ulm und Göttingen hat sich zum Ziel gesetzt, die Biogasproduktion zu flexibilisieren und die erneuerbare Stromerzeugung damit netz- und marktkompatibler zu machen.

  • Fachbeitrag - 07.09.17

    Baden-Württemberg nimmt mit zahlreichen landeseigenen Forschungseinrichtungen eine aktive Rolle in der Gestaltung einer zukünftigen Bioökonomie ein. Dies gilt im Besonderen für neun dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz untergeordnete Landesanstalten. Ausgehend von der Darstellung allgemeiner Prinzipien einer Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Bioökonomie wird aufgezeigt, wie die Landeseinrichtungen zu einer baden-württembergischen Bioökonomie beitragen können. Am Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) stehen dabei die Erzeugung von Eiweißpflanzen und Biomasse für die stoffliche und energetische Nutzung im Fokus.

  • Fachbeitrag - 17.07.17

    Erdgas gilt im Vergleich zu Rohstoffen wie Kohle oder Öl verhältnismäßig klimafreundlich. Das Problem: Auch Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der anthropogene CO2 -Emissionen verursacht. In einem Verbundvorhaben analysieren Wissenschaftler und Ingenieure daher, wie aus biogenen Rest- und Abfallstoffen wie Holz, Klärschlamm oder Biomasse-Mixturen, gasförmige Ersatzkraftstoffe erzeugt werden können. Der innovative Ansatz dabei: Der Kohlenstoff der eingesetzten Biomasse soll möglichst vollständig und effizient ausgenutzt werden. Zusätzlich soll die bei der Umwandlung in Methan anfallende Wärme in die Biomassevergasung und die Elektrolyse integriert werden. Der erzeugte Wasserstoff wird zur Methanerzeugung genutzt, wohingegen der Sauerstoff als Vergasungsmittel dient. So soll eine hohe Effizienz des Gesamtprozesses errreicht werden.

  • Fachbeitrag - 03.07.17

    Trotz seiner Tragweite und Prominenz in politischen und wissenschaftlichen Strategien ist das Konzept der Bioökonomie in der Breite wenig bekannt und lediglich in begrenztem Maß Teil des öffentlichen Diskurses. Ein Grund hierfür ist unter anderem ein oftmals unklares Verständnis, sowie die schwierige Abgrenzung des Begriffs. Aus diesem Grund hat Joachim Pietzsch, etablierter Frankfurter Wissenschaftsjournalist, in Zusammenarbeit mit zahlreichen Experten beschlossen, die Grundlagen der Bioökonomie darzustellen.

  • Fachbeitrag - 28.06.17

    Die Verwendung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen für die Produktion von Industriegütern birgt Chancen und Risiken. Kann der Wandel vom Erdöl zum Holz gelingen und wie ist er am besten zu gestalten? Ein Forschungsprojekt der Universität Freiburg verbindet forstliches Know-how mit politikwissenschaftlicher Methodik, um der Bioökonomie auf den Zahn zu fühlen.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/bioenergie