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Biobasierte Rohstoffe

Ein Ziel der Bioökonomie ist, in Zukunft mehr biobasierte Rohstoffe für Energie, Mobilität und Industrieprozesse einzusetzen. Das erfordert detaillierte Analysen, Simulationen, Konzepte und Verfahren. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Pflanzenbau, Biomassepotenzialen, Flächenbedarf, Konversionstechnologien, biobasierten Wertschöpfungsnetzen, Ernährungssicherheit. Agrar- und Forstwirtschaft, Abfallwirtschaft und Industrie rücken in der Rohstofffrage eng zusammen.

  • Fachbeitrag - 26.11.18

    Auf dem zweiten Global Bioeconomy Summit 2018 in Berlin wurde bekräftigt, dass neue Gentechnologien wie das Genome Editing für die Züchtung klimaangepasster und widerstandsfähiger Nutzpflanzen notwendig sind, um die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen.

  • Fachbeitrag - 19.11.18

    Als Biofabriken können Pflanzen wertvolle Wirkstoffe wie Proteine, Antikörper, Farb- oder Impfstoffe herstellen. Das Projekt Newcotiana zielt darauf ab, die bereits vorhandene Infrastruktur rund um die Tabakindustrie neu auszurichten: Die beteiligten Wissenschaftler, darunter Prof. Dr. Holger Puchta vom Karlsruher Institut für Technologie, setzen moderne Züchtungsmethoden ein, um Tabaksorten mit neuen Fähigkeiten zu entwickeln.

  • Fachbeitrag - 23.10.18

    Biomasse stellt die Hauptressource der Bioökonomie dar. Allerdings liegt diese in der Regel dezentral vor und verfügt über eine niedrige energetische Dichte. Eine Projektgruppe rund um das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) Stuttgart hat sich diesen gestellt und demonstriert, wie Biomasse aus ländlichen Räumen für industrielle Prozesse zugänglich gemacht werden kann.

  • Fachbeitrag - 15.08.18

    Mittels der sogenannten „carbotwin“-Technologie kann Biomasse bei gleichzeitiger Energiegewinnung karbonisiert und in zertifizierten Kohlenstoff umgewandelt werden, der dann wiederum als Ausgangsstoff für verschiedene Industriezweige eingesetzt werden kann (Verpackung, Landwirtschaft, Kosmetik etc.). Dass dies nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich rentabel ist, zeigt das Start-Up Carbonauten aus Giengen in Baden-Württemberg.

  • Fachbeitrag - 05.07.18

    Die Zeit des Waldsterbens in Deutschland ist vorbei. Dies ist nicht nur erfreulich für die Speicherung des Kohlenstoffs. Durch eine Nutzung von Holz ergibt sich auch eine zusätzliche Vermeidung der Kohlendioxid-Emission. Immer mehr Städte setzen nun wieder auf Holzbau, der längst im Hightech-Bereich angekommen ist. Der Wettbewerb von HolzProKlima fördert das nachhaltige Bauen in Baden-Württemberg massiv im Sinne des Klimaschutzes.

  • Fachbeitrag - 03.05.18

    Die Umweltbilanz erdölbasierter Plastikprodukte sieht nicht gut aus. Für die Kunststoffherstellung findet ein Umdenken in Richtung nachwachsender Rohstoffe statt. Zeit für eine Renaissance des Holzes. Prof. Dr. Marie-Pierre Laborie forscht mit ihrem Team an der Professur für Forstliche Biomaterialien der Universität Freiburg am Nutzungspotenzial von Lignin, dem Klebstoff im Holz.

  • Fachbeitrag - 13.02.18

    Ein wichtiger Ausgangsstoff fruchtiger Aromen für die Lebens- und Futtermittelindustrie sowie für die Kosmetikbranche ist die Buttersäure. Bei der Biogasproduktion fällt sie als Zwischenprodukt an. Dort könnte sie abgezweigt und zur Aromaproduktion genutzt werden – das technologische und bioökonomische Potenzial dieser Verwertung lotet ein neues Verbundprojekt aus.

  • Fachbeitrag - 25.01.18

    Ö-Klo ist ein Freiburger Start-up-Unternehmen, das Komposttoiletten vermietet und sich für die Verwertung von menschlichem Urin und Kot einsetzt. In Zeiten, in denen natürliche Rohstoffe wie Phosphor knapp zu werden drohen, sei die Wiederbelebung der natürlichen Stoffkreisläufe zwischen Boden, Pflanzen, Nahrung und Ausscheidung wichtig, meinen die Jungunternehmer von Ö-Klo.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/biobasierte-rohstoffe