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Werkstoffe und Chemikalien

Aus Biomasse können Chemikalien, Fasern, Pigmente, Kunststoffe hergestellt werden. Die Produkte sind entweder identisch mit den erdölbasierten Pendants oder besitzen ganz neue Eigenschaften. Eine wesentliche Rolle wird Bioraffinerien zukommen. Sie sollen die unzähligen Kohlenstoffverbindungen, die in Biomasse stecken, umwandeln in Chemikalien oder in Komponenten für Werkstoffe.

  • Fachbeitrag - 07.12.09

    Der zweite Biowerkstoffkongress des nova-Instituts fand vom 26. bis 27. Oktober 2009 in Stuttgart, eingebettet in die internationale AVK-Jahrestagung, im Rahmen der Composites Europe statt. Gleich zu Beginn der Tagung wurde die spezielle Rolle der biobasierten Faserverbünde deutlich: Ein Vergleich der wirtschaftlichen Entwicklung der unterschiedlichen Teilbranchen innerhalb der Industrievereinigung verstärkte Kunststoffe e.V. (AVK) zeigte, dass einzig der naturfaserverarbeitende Industriezweig im Wachstum begriffen ist. Das Vortragsprogramm verdeutlichte eindrücklich, dass biobasierte Werkstoffe den Kinderschuhen entwachsen sind, zunehmend industriellen Einsatz finden sowie vielfältige und innovative Verwendungsmöglichkeiten eröffnen.

  • Fachbeitrag - 30.11.09

    Die well ausstellungssystem GmbH aus Hannover vertreibt nachhaltige Holzwerkstoffe für Messe- und Möbelbau, Interieur- und Produktdesign und setzt mit ihrem Holzblech kraftplex® auf Innovationen im Hightech-Bereich. wellboard, der Holzwerkstoff in Wellen, hat schon in Theatern, Schaufenstern und Museen Einzug gehalten.

  • Fachbeitrag - 23.10.09

    Die Agrano GmbH und Co. aus Riegel produziert seit 1996 die Bio-Hefe Bioreal. Als Tochterfirma der Martin Braun KG in Hannover, einem Mitglied der Oetker-Gruppe, ermöglicht das Unternehmen Bäckern biologisch einwandfreies Brot zu backen und zum Beispiel Bio-Suppenherstellern oder Produzenten von Bio-Brotaufstrichen 100 Prozent Bio-Produkte herzustellen.

  • Fachbeitrag - 01.07.09

    Die Aufreinigung von mikrobiell hergestellten Stoffen wie Proteinen und Polysacchariden und ihre Abtrennung von oder aus der Zelle sind komplexe Aufgaben der Biotechnologie. Der Bereich Bioverfahrenstechnik des Instituts für Bio- und Lebensmittelverfahrenstechnik der Universität Karlsruhe (TH) beschäftigt sich mit der Entwicklung von integrierten Bioprozessen und hat ein Auge auf die Separation von Biopolymeren geworfen.

  • Fachbeitrag - 11.05.09

    Biopolymere werden langfristig in Industrie und Alltag Einzug halten, sie sind die Kunststoffe der Zukunft. Das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart bietet sowohl Anwendungen für Biopolymere in der Wasseraufbereitung als auch eine neue Recyclingstrategie.

  • Fachbeitrag - 30.03.09

    Rindenvliese gelten als Ur-Werkstoffe mit jahrtausendealter Geschichte. Sie werden unter anderem in Afrika auf traditionelle Weise hergestellt. Das Ebringer Unternehmen BARK CLOTH Europe produziert zusammen mit ugandischen Biobauern den holzfreien Biowerkstoff. Gemeinsam mit Partnern aus dem Netzwerk möchte BARK CLOTH Europe das Rindentuch® mit Biopolymeren veredeln.

  • Fachbeitrag - 10.03.09

    Nutzhanf ist ein zukunftsfähiger Rohstoff, dessen Fasern in vielen Bereichen der Industrie Einzug gehalten haben. Die Badische Naturfaseraufbereitung GmbH verarbeitet die Fasern des Hanfs weiter und ist somit die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Industrie.

  • Fachbeitrag - 09.02.09

    Hinsichtlich Kommunikation gibt es zwischen Menschen und Bakterien wenig Parallelen. Während Menschen vornehmlich akustisch und visuell kommunizieren, findet die Verständigung bei Bakterien nach bisherigen Erkenntnissen nur chemisch über diffusible Signalstoffe und direkte Zell-Zell-Kontakte statt. Dr. Bodo Philipp untersucht an der Universität Konstanz ökologisch relevante Aktivitäten von Bakterien wie zum Beispiel Zell-Zell-Interaktionen. Mit den Erkenntnissen könnten unter anderem Ansammlungen von Bakterien in hygienischen Bereichen beseitigt werden, wodurch sich lebensbedrohliche bakterielle Infektionskrankheiten vermeiden lassen könnten. Als Modellorganismus für seine Forschung dient Dr. Bodo Philipp der gefürchtete Krankheitserreger Pseudomonas aeruginosa.

Seiten-Adresse: https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/werkstoffe